Sex im Freien

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Sex im Freien ist schon seit den sechziger Jahren kein Tabu mehr, viele Paare lieben den ungestörten Natursex mit all seinen Facetten, wie auch Britta und Mathias.

„Es gibt da in der Nähe einen lauschigen Waldsee“, berichtet uns Britta strahlend, die hübsche 26 jährige Zahnarzthelferin aus Kaiserslautern. Wir haben sie hier in der Altstadt von Kaiserslautern in einem gemütlichen Bierlokal getroffen. Sie hat ihren Freund Mathias dabei
mit dem Sie in diesem Sommer einiges erlebt hat.

„Genau an diesem Waldsee da haben wir viele heiße Nächte verbracht, es war der Geheimtipp in der Szene. Wir haben nicht nur den ganzen Urlaub da verbracht und fast jedes Wochenende, nein auch während der Woche waren wir so manchen Abend und manche Nacht an diesem See. Weil nur Eingeweihte davon wussten, gab es da natürlich auch keinen Kleiderzwang, wen wundert es, dass bei diesen Temperaturen Bekleidung dort verpönt war und Männlein wie Weiblein unbekümmert so umher liefen, wie der liebe Gott sie schuf. Wenn es dann dämmerte und der Abend anbrach, lag so manches Pärchen am Ufer und vergnügte sich ungeniert miteinander Das steckt natürlich an.“

„Es ist ja auch kein Wunder“, meint Mathias, ihr braungebrannter großer und athletisch gebauter Freund, „wenn man so einen hübschen Body neben sich liegen hat und es dunkel wird dann kommt man schon auf frivole Ideen und wenn man dann noch das Stöhnen von dem Paar das nicht weit entfernt liegt, hört dann regt sich doch bei jedem Mann etwas und darauf hat meine geile Schnecke ja gewartet. Sie hat mir ihren Hintern hergestreckt und ich hab sie von hinten in der Löffelchenstellung genommen. Sie hat so laut gestöhnt, dass sich das andere Paar das einige Meter weiter lag, nach uns umgedreht hat und weil wir uns nicht stören ließen, lagen sie nach Einigerzeit neben uns und haben uns zugesehen. Ich denk sie waren so um die fünfzig aber beide noch recht hübsch und schlank und als dann Britta der Frau an den Busen gefasst hat, war es soweit und wir waren zu viert.

Die Frauen lagen in der Mitte und wir zwei Männer hinter ihnen, es war so erregend zuzusehen, wie sich die zwei Frauen gegenseitig streichelten und küssten, ich musste mich zusammenreißen, dass ich nicht gleich komme.
Das hat Britta natürlich gemerkt und sich zu mir umgedreht, mit ihren heißen Lippen meinen Harten geblasen und mich gekonnt verwöhnt, während das andere Pärchen eine Pause einlegte und uns zusah.“

Psychologin Britta Merklyn meint dazu: „ Für Paare ist Sex an außergewöhnlichen Orten deshalb so reizvoll, weil es zum einen nicht ihre vertraute Umgebung ist, das macht es besonders spannend, da man auch evtl. Erwischt werden kann. Zum anderen kommen natürlich auch viele andere Reize aus der Umgebung, die die Sinne schärfen und den Sex deshalb zu einem berauschenden Feeling verhelfen. Das kann z.B. das Grass sein, auf dem man liegt, das zusätzlich, wie eine Streicheleinheit sein kann. Aber auch ein leichter Wind, der über die Haut fährt. Besonders Menschen mit einer exhibitionistischen Ader sind für Sex im Freien empfänglich, bei diesen Personen spielt besonders der Reiz „sich zu zeigen“ eine Rolle. Diese Gruppe sucht sich meistens Plätze, die nicht so abgelegen sind.“

Die lebenslustige Marina (29, Ludwigshafen) steht ebenfalls auf scharfe Sex-Spiele im Wasser „Es fühlt sich einfach Klasse an, wenn man heißen Sex im Freien hat, und die Sonne dabei einem auf den Pelz brennt“, gesteht die 29-jährige.

“ Mit meinem Freund fahre ich gerne zu abgelegenen Stellen, dort können wir uns meistens ungestört vergnügen. Seitdem wir unsere Lust auf Sex-Spiele im Freien entdeckt haben, fahren wir fast jedes Wochenende, wenn schönes Wetter ist in die Natur. Wir nehmen dann unseren großen Picknick-Korb, lecker gefüllt mit frischen Erdbeeren, Sekt, unseren Lieblings-Leckereien und natürlich eine schöne große Kuscheldecke mit. Damit machen Michael und ich uns einen schönen gemütlichen Tag. Erst relaxen wir ein bisschen, und genießen die frische Luft und die Sonne. Und irgendwann später fallen beim Kuscheln die ersten Klamotten. Da die Stellen die wir uns aussuchen, schön abgelegen sind, können wir uns meistens ganz ungeniert nackt auf der Decke tummeln, ohne das neugierige oder gar empörte Blicke von Spaziergängern auf uns treffen.

Wenn wir dann langsam Lust auf einander bekommen, legt sich Michael zwischen meine Beine. Mit seinen Händen streichelt er meine Innenseiten der Schenkel. Allein der Gedanke an die Berührung macht mich schon an. Es dauert nicht lange und mich überkommt die ungezügelte Lust auf ihn. Mit seiner Zunge testet er regelrecht meine Grenzen aus, jedes Mal, wenn ich kurz vor dem Orgasmus bin, hört er auf und lässt es ganz langsam abflauen. Das kann einen ganz schön in einen süßen Wahnsinn treiben.

Nachdem er dieses Spielchen ein paar Mal wiederholt hat, legt sich mein Schatz endlich über mich. Ganz zärtlich und ausgiebig streichelt und verwöhnt er mich, mein Orgasmus dabei ist viel intensiver, als Zuhause.“

Was ihr beachten solltet, damit der Sex im Freien nicht unangenehm wird:

• Sucht Euch Plätze aus die sehr abgelegen sind.

• Vermeidet unbequeme Plätze. Steiniger Untergrund macht eurer Partnerin, sofern sie auf dem Rücken liegt, garantiert keinen Spaß.

• Seit euch immer bewusst, falls ihr erwischt werdet, kann es für den Betrachter auch so aussehen, als passiere gerade eine Vergewaltigung.

• Falls euch strenge Ordnungshüter erwischen, kann es durchaus zur Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses kommen.

• Kondome immer in der Tasche haben

• Tempos – zum abwischen 😉

• Wer Angst vor Spannern hat, sollte sich besonders abgelegene Plätze suchen, oder lieber gleich im Schlafzimmer bleiben.