Netzbekanntschaften

Wir kannten uns bisher nur vom Netz, aus zahlreichen E-Mails und langen Chat-Nächten auf IRC, als er mir erzählte, er wolle im Sommer statt eines Urlaubs eine Tour durch Deutschland machen, um seine diversen Mailpartner und -partnerinnen zu besuchen.

Die Spannung in mir stieg, denn obwohl ich durch unsere Mails einige seiner intimsten Wünsche kannte, konnte ich mir nicht sicher sein, was für ein Typ da vorhatte bei mir vorbeizusehen und einige Tage mit mir zu verbringen. Im Grunde genommen gibt es keinen Unterschied zum richtigen Leben. Wenn man eine von den wenigen Frauen auf dem Netz ist, dann ist eben leider nicht alles einfach und man kriegt nicht immer was man will, sondern es ist immer auch eine gehörige Portion Vorsicht geboten.

Was mich im Hinblick auf den bevorstehenden Besuch etwas beruhigte, war der Umstand, daß er sich mir gegenüber als devot geoutet hatte und hoffte, wenigstens teilweise von mir als Sklave „missbraucht“ zu werden. Natürlich kann man so etwas bei Mail und IRC leicht vorgeben, aber es paßte zusammen und klang sehr ehrlich und unterwürfig, so daß ich ihm glaubte, spätestens seit er mir den channel-op gab und ihn sich selber wegnahm 😉

Es nahte also der Tag, an dem er an meinem Wohnort eintrudeln sollte. Wahrscheinlich waren wir beide gleichermassen nervös, ob es denn auch ein wenig „funken“ würde. Gifs hatten wir zwar schon lange ausgetauscht, aber life und in Farbe ist eben immer etwas anderes.

Da er sich gewünscht hatte, mich als seine Gebieterin zu begrüßen, hatte ich mir einige Gedanken gemacht und mir kleine Szenen ausgedacht, in der Hoffnung, daß sie möglichst mit dem was er sich erwünschte und erhoffte, korrespondieren würden. Natürlich in einem gewissen Rahmen. Zu leiden sollte er schon noch haben!

Immerhin erkannten wir uns, als er am Bahnhof nach einer hinreichend langen Fahrt in einem vollen und warmen Zug aus dem Abteil auf den Bahnsteig hüpfte. Wir sahen uns in die Augen, und ich erblickte fast ein Flehen, das mir sagte ich könne mit ihm tun was ich wollte. Und mir wurde wärmer und feuchter zwischen den Beinen und ein fast gemeines Grinsen machte sich auf meinen Lippen breit.

„Ich begrüße meine Gebieterin“ sagte er und küßte mir vorsichtig die Hand. Mitten auf dem Bahnsteig niederknien lassen wollte ich ihn dann doch nicht. *Noch* nicht.

Wir einigten uns darauf, sein Gepäck erstmal in ein Schließfach zu tun und den Sommernachmittag in der Stadt zu verbringen. Eigentlich war der Nachmittag eh schon fast vorbei und es war früher Abend, so daß wir uns entschlossen etwas essen zu gehen. Das paßte außerdem perfekt in meine Pläne. Manchmal muß man dem Schicksal eben etwas nachhelfen..

„Ich nehme an Du hast nichts gegen mexikanisch?“ fragte ich fast beiläufig. „Eigentlich hätte ich grad richtg Lust auf chinesisch…“ begann er unvorsichtigerweise, bis er meinen strengen Blick bemerkte. Bleich wurde er nicht gerade, aber man konnte den Schrecken auf seinem Gesicht schon erkennen. „Gehen wir zum Mexikaner!“ stammelte er betroffen und ich lächelte zufrieden. Erster Punkt für mich also. Ich hatte einfach wahnsinnig Lust auf Spare-Ribs, weil man die mit den Fingern essen muß und sich selbige dann genüßlich ablecken kann. Mein Gegenüber sollte ja nun auch etwas davon haben.

Das Essen verlief dann soweit ganz friedlich, man hat sich doch ne Menge zu erzählen, wenn man sich bisher nur per Mail unterhalten hat. Ich finde es auch immer spannend, zu sehen und zu hören wie jemand redet, weil mir dann die nächsten Mails viel lebhafter vorkommen.

Wir unterhielten uns und da zwischen uns eine Art von stiller Übereinkunft herrschte, fing ich an, seine Hände zu streicheln, ganz sanft und vorsichtig, zuerst mit den Fingerspitzen, dann fuhr ich mit den Fingernägeln über seine Haut und ein Stück weit den Unterarm herauf.

„Ich möchte jetzt nach Hause glaube ich.. ich hab auch genügend Getränke kaltgestellt, also wie ist es?“ Und wieder der gleiche Fehler, er versucht seine eigenen Vorstellung über den Verlauf des Abends unterzubringen. Nur diesesmal bohrte ich ihm meine Fingernägel ganz langsam und gefühlvoll in den Unterarm bis er vor Überraschung und Erregung leise aufstöhnte, während ich überlegte welche Strafe wohl angemessen wäre.

Als er sich halbwegs wieder beruhigt hatte zahlten wir und gingen. Ich gönnte mir noch den Spaß, ihn samt seinem Gepäck (naja, Männer haben ja nie so viel dabei ;-)) zur Stadtbahn zu scheuchen und er schenkte mir dafür ein gehecheltes „Für Dich IMMER, Gebieterin!“.

Zu Hause angekommen, zeigte ich ihm kurz meine kleine, ziemlich unspektakuläre Wohnung. Nach der Besichtigungstour wandte ich mich zu ihm um und fragte, wie man denn seine Gebieterin gebührend begrüßt, nachdem wir das schon auf dem Bahnsteig nicht praktizieren konnten. Gehorsam sank er auf die Knie und küßte meine Füße. Danach richtete er den Blick wieder zu mir nach oben, erwartete weitere Befehle und aus seinen Augen sprach in diesem Augenblick die pure Unterwerfung.

Ich sah ihn fest an, schob meinen Fuß zwischen seine Knie und schubste sie leicht auseinander. Dann zog ich meinen Schuh aus und strich vorsichtig von seinem Knie an innen am Oberschenkel entlang zwischen seine Beine, wo ich selbst mit meinem Fuß schon eine Menge Aktivität erspüren konnte.

Ich strich ihm durchs Haar, faßte ihn daraufhin fester und zog ihn zu mir um ihn zu küssen, genauer gesagt um seine geschlossenen Lippen abzulecken, denn mehr hatte ich ihm bis jetzt auch in unseren Mails nicht erlaubt. Und nach ein paar Sekunden war es auch um seine Beherrschung geschehen und ich fühlte seine Zunge in meinen Mund eindringen. Sofort zog ich ihn an seinen Haaren von mir weg, lies sie los und holte zu einer Ohrfeige aus. Ich wurde nur noch nasser als er vor Schmerz und Erregung aufstöhnte. Dennoch hatte er offensichtlich nicht genug, denn trotz meiner Ermahnung, sich ja nicht zu bewegen, faßte er mir beim nächsten Kuß mit beiden Händen an die Oberschenkel.

Ich zog ihn auf mein Futon, befahl ihm, sich hinzuknien und die Hände hinter seinen Rücken zu halten. Dann schloß ich die Handschellen um seine Gelenke, noch bevor er richtig begriff was mit ihm geschah. Ich sah das Entsetzen und auch die Lust in seinem Blick und ich genoß es.

Spielerisch und ohne Hast zog ich mich aus, machte es mir außerhalb seiner ohnehin eingeschränkten Reichweite gemütlich und fing an mich zu streicheln. Ich begann damit, meine Brüste in die Hände zu nehmen und knetete und drückte meine Brustwarzen ganz steif waren. Erst dann öffnete ich meine Beine und glitt mit meinen Fingern dazwischen. Meine Finger verschwanden zwischen meinen rasierten Schamlippen als ich zuerst meine Clitoris streichelte und schließlich erst einen, dann zwei Finger in meine inzwischen restlos nasse Muschi schob.

Ich hatte die Augen geschlossen und hört ihn erste leise, dann lauter stöhnen. Es mußte ihm inzwischen auch ganz gut eng und unbequem in seiner Jeans geworden sein. Aber diese Strafe hatte er verdient! Er fing an zu betteln, versprach, für die restlichen Tage ein braver Sklave zu sein, mir alle Wünsche zu erfüllen und den Küchendienst zu übernehmen. Es machte mich an, daß ich ihn soweit gebracht hatte!

Erst als er genug gebettelt hatte erbarmte ich mich, half ihm, sich hinzulegen (ja, AUF die auf den Rücken gefesselten Hände!) und zog ihm seine Jeans aus. Ich war auch zu geil um seinem schlanken Körper und seinem knackigen Hintern länger zu widerstehen, aber das wollte ich ihn nun auch nicht zu schnell merken lassen. Darum quälte ich ihn erst einmal weiter, um ihn im Ungewissen zu lassen, wie weit ich an diesem ersten Abend mit ihm gehen würde. Ich schob sein T-Shirt hoch, umkreiste seine Brustwarzen lange mit den Fingerspitzen, ehe ich drüberstrich und sie sanft zwischen meinen Fingern rollte und leicht drückte. Danach streichelte ich seine Beine, von den Knien aufwärts, wobei ich langsam von außen nach innen glitt. Daß er schon lange hart war, war durch den Slip, den ich ihm vorerst noch gelassen hatte, nicht zu übersehen.

„Bitte, Gebieterin, mach mit mir hinterher was Du willst, aber NIMM mich jetzt“ flehte er. Er konnte kaum noch ruhig liegen bleiben, weil das Verlangen, sich Erleichterung zu verschaffen, immer größer wurde.

Wer kann da schon nein sagen? Ich befreite ihn zwar nicht von seinen Handschellen aber von dem störenden Slip, setzte mich auf ihn und ritt ihn. Ich allein bestimmte den Rhythmus und er hatte keine Chance als sich mir anzupassen. Ich spürte, daß er fast soweit war und begann meine Clitoris zu streicheln, so daß wir fast gleichzeitig kamen.

Ich löste seine Fesseln, wir kuschelten uns aneinander und ich küßte ihn lange und zärtlich.

„Hattest Du Dir das so vorgestellt mit mir?“ fragte ich.

„Meine Vorstellung ist nicht wichtig“ erwiderte er. „Du bestimmst wie Du mich benutzen willst.“ Und ich umarmte ihn sehr lange.