Janes – Callboy aus Berlin

Janes, 27 Jahre alt, dunkle braune Haare, ein goldfarbender Taint mit einer ausgesprochenen „leckere“ Erscheinung, würde „Frau“ sagen. Janes arbeitet seit 2 Jahren als Callboy. Er ist immer auf Abruf bereit.

Wir treffen ihn in einem gemütlichen Kaffee um über seinen doch nicht Alltäglichen Beruf eine Runde zu Plaudern.

Ganz wie ein Gentleman reicht er seine Hand und küsst uns zur Begrüssung auf die Wange. Nach einer leckeren Tasse Cappuchino erzählt er uns ein bisschen von Sich und dem Job.

„Naja wie soll ich es sagen, damals hatte ich noch gekellnert, in einem Restaurant in Berlin Mitte. Dort trafen sich auch des öfteren die besser betuchten. Irgendwann hatte mich eine Dame angesprochen, ob ich nicht Lust hatte mit ihr essen zu gehen.

Wir verabredeten uns und hatten einen wirklich sehr netten Abend. Im Gespräch bat sich mich, das ich sie auf ein paar Veranstaltungen begleite, und bot mir als ich versuchte mich aus dem Angebot herauszuwinden zugleich eine Summe an, um mich unzustimmen. Mir blieb nichts anderes als dem zuzustimmen, zum einen war Sie ja eine sehr attraktive Frau und zum anderen kann ich natürlich jeden Euro gut gebrauchen für mein Studium. Tja und jetzt mach ich das schon seit 2 Jahren, sie hat mir sozusagen den Weg dazu geöffnet,“ erzählt er mit einem lächeln.

Wir harken ein bisschen nach und fragen ihn, ob denn zu seinen Dienstleistungen auch Sex gehöre?

„ Sex nicht unbedingt, aber es gehört halt mit dazu, wenn die Sympathie stimmt und das Honorar zu der gebotenen Leistung gerechtfertigt ist. Schließlich möchte ich nicht mit Strichern die das für 30 Euro an irgendeiner schmutzigen Strassenecke machen verglichen werden.“

Welche Art von Frauen mieten Dich denn ?

„Das ist ganz unterschiedlich, mal ist es eine selbstbewußte Unternehmerin,die keine Zeit hat für eine Beziehung aber trotzdem etwas erleben möchte. Dann die Dame die in höheren Kreisen verkehrt, die einfach nur mit Mir gesehen werden will als ihre neue Eroberung und dann gibt es natürlich auch die ganz normale Frau von neben an, die einfach mal wieder aus dem Alltag hinaus will und Spass erleben möchte.“

Was bietest du den Frauen denn genau für das Honorar?

„Das ist ganz unterschiedlich. Sehr oft begleite ich die Frauen, ob in ein Restaurant, oder zu einer Veranstaltung. Nur für Sex werde ich eigentlich so gut wir garnicht gemietet, die Frauen wollen nicht die schnelle Nummer,die möchten zuerst umgarnt werden, Komplimente hören, eine gepflegte Unterhaltung führen und das Gefühl vermittelt bekommen interessant zu sein.“

Das heißt die Frauen suchen bei Dir das was sie von ihren Männern nicht bekommen?

„Das könnte man schon so sagen, viele Reden natürlich über ihre Beziehung. Und suchen auch den Weg neues zu entdecken, dass sie dann mit in ihre Beziehung nehmen können. Ich seh mich grundsätzlich nicht als Therapeut, aber es gab schon einige Gespräche mit verschiedenen Damen die sehr offen über ihre Beziehungsprobleme gesprochen haben.“

Wofür kann man dich ganz und garnicht mieten?

„Also Männer können mich überhaupt nicht mieten. Viele Callboys sind ja für Mann und Frau zu haben, aber das ist absolut nicht mein Ding, bei den Männern läuft es auch zu 95 % immer auf Sex hinaus, bzw. man springt gleich mit dem Kunden ins Bett. Das mag ich nicht. Ich lehne auch Partys ab, die gezielt in Gruppensex enden. Das heißt mich können tatsächlich nur einzelne Frauen mieten.“

Wie sieht eigentlich dein Privatleben aus, wird das du den Job beeinflusst?

„Ich würde lügen, wenn ich dies verneinen würde. Natürlich ist mein Privatleben ziemlich von dem Job beeinflusst. Zum einen hab ich derzeit keine Freundin, die würde es sofort mitbekommen, wenn ich nächtelang weg bin oder ein Frauenparfüm an meinem Hemd haftet. Auch die Zeiten in denen ich mich meistens mit meinen Kundinnen treffe sind nicht gerade die christliche Zeit, wo ich sagen könnte, ich bin bei einem Kumpel. Auch das ständige auf-Abruf bereit sein würde, macht sich nicht besonders gut. Derzeit ist mein Freundeskreis ziemlich klein geworden. Nur die wenigsten wissen, was ich mache. Schließlich ist es immer noch ein Tabu in der Gesellschaft.“

Was war das außergewöhnlichste Treffen, das Du bisher mit einer Dame gehabt hattest ?

„Das war ein Kurztripp nach Spanien, ich wurde angerufen und sollte zwei Stunden später in ihrer Wohnung sein, danach fuhren wir schnell zum Flughafen. Ich war ziemlich baff als ich die beiden Flugtickets gesehen hatte. In Spanien angekommen, wurde noch schnell ein Anzug für mich von einer Bekannten abgeholt und dann sass ich mit ihr schon in einer Hochzeitsveranstaltung. Wir hatten einen sehr lustigen Abend und sind einen Tag wieder nach Berlin zurück geflogen.“

Wie lange wirst du noch als Callboy arbeiten?

„Nur solange bis ich mein Studium fertig habe. Für mich ist es derzeit ein angenehmer Job, der sich gut mit meinem Studium verträgt. Aber sobald ich mein Examen habe, möchte ich natürlich in einem vernüftigen Beruf arbeiten und meine Zukunft absichern. Das kann ich als Callboy definitiv nicht.“

Was wünscht Du Dir für die Zukunft ?

„In ersterline das der mein Service weiterhin so gut läuft, ich noch mehr Kundinnen bekomme und natürlich das Studium erfolgreich abschließen kann.“