Erinnerungen an einen Nachmittag.

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    |Sie konnte nicht einschlafen. Seit einer halben Stunde wälzte sie sich von der einen zur anderen Seite. Aber sie fand keinen Schlaf. Julia schloss die Augen und sah immer wieder den leidenschaftlichen Akt in dem Zimmer ihres Professor vor sich. Ihr Professor, der sich von diesem hübschen Mädchen aus dem ersten Semester reiten lies. Sie sah die ekstatische Lust der jungen Frau vor sich und den großen Schwanz, der nach dem Akt halbsteif auf seinem Schenkel lag. Im ersten Moment hatte sie nur an ihre Doktorarbeit gedacht und an die Vorteile, die ihr dieses Wissen um die heimliche Affäre bringen konnte. Nun machten sich andere Gefühle in ihrem Körper breit. Lust überkam sie. Sie war hungrig, hungrig nach Sex. Viel zu lange war es her, das sie sich einem Mann hingegeben hatte. Sie spürte mit jeder Regung ihres Körpers ein tiefes Gefühl der Trostlosigkeit. Sie musste Abhilfe schaffen. Jetzt sofort. Ihre Gedanken rasten. Ihre Hände schoben das Hemd nach oben und streichelten dabei zart ihre Brüste. Sie nahm ihre Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger und rieb sie solange, bis sie lustvoll hart wurden. Dann bohrte sie ihre Fingernägel in die harten Nippel und stöhnte vor Schmerz auf. Als sie ihre Nippel losließ, standen sie wie zwei harte Kegel auf den Hügeln ihrer weichen Brüste. Ihre Hände suchten neue Orte, die sie erobern konnten. Ihre Finger wanderten ihren Bauch entlang, schoben sich unter den Saum ihres dünnen, transparenten Höschens. Dann griffen sie fest zwischen ihre Beine. Sie kraulte ihre brennende Scham. Ihre Lust stieg immer mehr. Sie schob ihr Höschen von den Schenkeln, spreizte ihre Beine und streichelte ihre Möse. Sanft strich sie ihre Lippen entlang, öffnete sie und schob ihren Zeigefinger und Mittelfinger ihrer rechten Hand in ihr feuchtes Loch, während sie mit dem Daumen der anderen Hand ihren Kitzler rieb. Wellen der Lust peitschten durch ihren Körper. Die Bilder des Nachmittags verfolgten sie. Das Mädchen, das unter den Stößen des Professors lustvoll zuckte und leise gurrende Laute von sich gab. Sie hatte ihr in die Augen gesehen. Sie sah die überraschten Augen eines Teenagers. Sicherlich hatte sie ihren Professor aus Berechnung erfüllt, aber dann musste sie überrascht davon sein, welche Fähigkeiten dieser Mann an den Tag legen konnte. Und sie sah in dem Blick des Mädchens nur noch die schiere Begierde. Julia war frustriert. Schnell drückte sie ihre schmalen Lippen auseinander und schon sich ihre Finger in den Schoß. Drei Stück fanden in ihr Platz. Sie mochte das Gefühl, so ausgefüllt und gedehnt zu sein. Sie bewegte ihre Finger vor und zurück. Ihr Atem ging schneller und sie stöhnte fast lautlos. Endlich begann ihr Körper zu beben und sie spürte, wie sich ein kleiner Orgasmus ihrer bemächtigte. In ihrem Unterleib spürte sie ein Kribbeln, als wären in ihrem Bauch tausend Schmetterlinge. Trotz des Höhepunkts fühlte sie sich leer und einsam. Ihr fehlte etwas. Sollte sie nicht doch noch Annette anrufen? Aber nein, Annette konnte das Feuer, das in ihr brannte, auch nicht löschen. Sie sah wieder den leidenschaftlichen Akt vor ihren Augen. Ja, um ihr Feuer zu löschen, müsste schon ein Mann da sein. Sie knipste das Nachttischlämpchen an und sah auf die Uhr. Noch nicht ganz zwei Uhr. Sollte sie noch einmal in die Stadt gehen? Ihre Stammkneipe würde bestimmt noch geöffnet haben. Wenn sie schon ihre sexuelle Sehnsucht nicht befriedigen konnte, so wollte sie doch noch einen Schlummertrunk zu sich nehmen. Vielleicht konnte sie danach ruhig einschlafen.

    Ende