Ein Nachmittag im Freibad

mallorcateens_susi04Ich blinzelte halb verschlafen, da mir jemand in der Sonne stand. Kann man denn nirgends ungestört seinen Gedanken nachhängen? Na ja, in einem öffentlichen Freibad wohl kaum. Als ich die Augen öffnete, erblickte ich einen Mann und war plötzlich hellwach, denn er streifte gerade seine Jeans herunter und mir sprangen seine beachtlichen Maße ins Auge. Vor allem war da natürlich die mächtige Ausbuchtung in der knappen Badehose, die einer liegenden Frau bei einem stehenden Mann wahrscheinlich zuerst auffällt. Ich war beeindruckt. Was ich aus meiner Froschperspektive so alles sah, gefiel mir gut: Leicht behaarte Beine, ein muskulöser, behaarter Oberkörper und ein markantes Gesicht. Er war sicherlich einige Jahre älter als ich. Er breitete seine Decke nur knapp neben meinem Handtuch aus. Und ich hatte diesmal nichts dagegen, konnte ich ihn doch in Ruhe beobachten. Doch die Gelegenheit gab er mir nicht. Er verschwand in Richtung der Schwimmbecken. Der Mann faszinierte mich. Den ganzen Tag schon hatte ich von erotischen Dingen geträumt und jetzt war ich regelrecht aufgedreht.

Der Mann war so ein richtig dunkler, südländischer Typ und war auch schon ganz schön braungebrannt, was toll zu der roten Badehose aussah. Auch von hinten machte er eine gute Figur. Er hatte ein breites Kreuz, das in zwei knackigen Halbkugeln endete. Diese hüpften bei jedem Schritt provozierend auf und ab. Die Bademeister hätten ihre Freude an meinem Schwarm gehabt: Ganz reinlich stellte er sich unter eine Außendusche und ließ das kalte Wasser über seinen Körper spritzen. Dann ging er um das Becken herum zum Sprungturm. Elegant sprang er vom Sprungbrett, tauchte sauber ins Becken ein und begann dann kräftig kraulend seine Bahnen zu ziehen. Beneidenswert, wie geschmeidig dieser Mann im Wasser war, als wäre es sein natürliches Element. Geschlagene fünf Minuten sah ich ihm gebannt zu, dann holte ich mir am Kiosk ein Eis und ging zurück zu meinem Platz, um nicht beim Nachlaufen und Hinterhergucken erwischt zu werden. Als ich gerade munter an dem kühlen Stab schleckte kam er zurück und ließ seinen Körper auf dem Handtuch nieder. Endlich konnte ich seine Augen sehen; sie waren dunkelbraun und voller Tiefe. Mein Blick wanderte über seinen Körper und blieb wieder an seinem Schritt kleben. Auch in diesem Zustand versprach die Ausbuchtung seiner Badehose große Freuden. In meinem Kopf spielte es verrückt. Ich fuhr mit meiner Zunge im Kreis um das Eis und saugte daran. Ich ließ mich treiben. Plötzlich schreckte ich aus meinem süßen Traum auf, da ich mich beobachtet fühlte. Seine dunklen Augen waren auf mich gerichtet. Sein markantes Gesicht sah mit dem frechen Grinsen noch viel besser aus. Ein leichter Schauer lief mir über den Rücken, ich fühlte mich beobachtet und es war ein herrliches Gefühl, so vor ihm zu sitzen. Dann beugte er sich zu mir. Automatisch öffnete ich meinen Mund und unsere Zungen umkreisten sich ungehemmt und leidenschaftlich. Wie in Trance begann ich meine Arme über seinen kräftigen Körper zu krallen. Lustschauer breiteten sich in meinem Körper aus.

Es war  unglaublich aufregend diesen fremden Mann so nah zu spüren. Seine Hände legten sich auf meine Schenkel und begannen mit einer sinnlichen Massage. Inmitten fremder Leute spürte ich, wie sich mein ganzes Fühlen zwischen meinen Beinen versammelte. Kleine Lustschauer zogen sich durch meinen Körper. Ich fühlte, wie ich begann langsam auszulaufen und er bemerkte fast sofort den verräterischen feuchten Fleck in meinem Bikini. Er drehte sich kurz von mir Weg und legte sich ein Handtuch über seinen Schoß. Dann redete er. Seine Stimme war sanft und weich. „Bevor wir gehen können, muss ich mich erst einmal etwas entspannen.“ Dann schaute er mir tief in die Augen und ich wusste, an diesem Tag würde ich ihm folgen, egal wo er mit mir hingehen wollte.

Ende