Ein Kuss für die Ewigkeit

    0
    1352

    |Lukas stand mitten in einem Kreis aus vielen brennenden Kerzen. Umgeben von einer stillen Dunkelheit, die sich mit dem seichten Licht der Kerzen paarte. Inmitten dieser trostlosen Stille spielte die Angst mit seiner Scham. Der süßliche Duft von Moschus lag in der warmen Luft und umgab ihn wie ein unsichtbarer Schatten, der nicht von seiner Seite wich.
    Langsam formte sich die Angst in ihm zu einem sinnlichen Empfinden, das wie prickelnder Sekt in ihm sprudelte. Was war nur los? Sein Geist war wie hypnotisiert und sein Körper schien gelähmt, als plötzlich die zarte Stimme dieser Frau erklang. Sie trat wie eine Königin vor ihn – majestätisch und wunderschön. Ihre Haut war so weiß, zart wie Porzellan und ihr Haar rot wie das Feuer der Hölle.
    Ihre weichen, sinnlichen Lippen lächelten Lukas geheimnisvoll an. Er wusste nicht, wie ihm geschah, als sich ihre wohlgeformten Hüften langsam an ihn schmiegten. Sie berührte seine Wangenknochen und blickte dabei in Lukas Augen. Tief versank ihr Blick in dem unendlichen Blau seiner Pupillen. Auf eine gewisse Art und Weise fühlte er sich zu dieser geheimnisvollen Frau hingezogen, wobei er spürte, wie dieses sinnliche Empfinden immer stärker wurde.
    Die Hände dieser Frau glitten lustvoll an seinem nackten, muskulösen Oberkörper hinunter. Prickelnde Küsse verschmolzen sinnlich mit seiner Haut. Ein leises Stöhnen umspielte seine Lippen, als sie sich mit ihrer Zunge langsam an seinem Bauchnabel herunter tastete. Lukas Hände verharrten in ihrem Haar, das nach Rosen duftete. Ihre
    Berührungen waren wie Feuer und brachten ihn zur Explosion.
    „Ich begehre dich!“ flüsterte sie und blickte zu ihm auf.
    In ihren Augen spiegelte sich das Feuer der Leidenschaft wider. Lukas zog sie zu sich
    hinauf und küsste sie. Seine Zunge massierte mit leichten Druck die ihre und noch immer streichelte er über das seidige Haar. Lustvoll gab sie sich ihm und seinen sanften Berührungen hin.
    Das geheimnisvolle Wesen trug nur einen schwarzen Morgenmantel aus weicher Seide, den sie sich über ihre Schultern zog und zu Boden fallen ließ. Ihre zarten Brüste schmiegten sich an seinen verschwitzten Oberkörper und die Wärme ihrer Haut entzündete ein Feuer in Lukas.
    Vorsichtig nippte er mit der Zunge an ihren steifen Brustwarzen, ließ seine rechte Hand zu ihrer nackten Scham gleiten. Innerlich kochend streichelte er die weichen, feuchten Schamlippen, vergrub seinen Zeigefinger in ihnen. Sie war heiß, heiß und feucht, wand sich seinem Finger entgegen.
    Doch der Finger wanderte weiter, folgte den zarten Flügeln bis zu ihrem glühenden Lustzentrum. Für einen Augenblick erstarrte sie in ihren Bewegungen, gab sich dann dem kreisenden Finger hin, der langsam aber intensiv ihren kochenden Kitzler massierte.
    Ein lautes Stöhnen, Zucken zog durch ihren Körper, als sie seinen Finger wieder in sich spürte. Mit innigen Küssen verschloss er ihren geöffneten Mund, erstickte jeden Laut.
    Plötzlich spürte er ihre Hände an seiner Gürtelschnalle, die sie mit einem festen Ruck öffnete, zerrte an dem Knopf seiner Jeans, ließ sich im gleichen Moment an seinem glühenden Leib herunter gleiten und öffnete den Reißverschluss mit ihren Zähnen.
    Ein weißer Stringtanga kam zu Vorschein, den sie ebenfalls mit ihren Zähnen von seinen Hüften streifte. Aus ihren Augen schlugen die Flammen der Lust, als sich ihre Finger um sein steifes Glied legten. Sie fühlte das pochende Blut unter der dünnen Haut, führte den starken Penis in ihren Mund.
    „Ja, bitte!“ stöhnte Lukas wollüstig.
    Erst sanft, dann aber fordernd, schlossen sich die Lippen um den harten Schaft, saugten an der glänzenden Eichel, die ihre Zunge immer wieder lüstern umkreiste. Schneller zog sie ihre verheerenden Kreise, entfachte ein fiebriges Glühen in Lukas, der die Augen schloss und die verwöhnende Zunge genoss. Ersehnte sich den Lippen entgegen, die sich so heiß um ihn schmiegten, dem Mund, der sich immer wieder über sein vibrierenden Phallus schob.
    Seine Hände glitten über ihren schönen Rücken, fühlten die seidenweiche Haut der geheimnisvollen Unbekannten. Plötzlich spürte er die Hand einer zweiten Person an seinem Po. Dann küsste etwas seinen Nacken. Er öffnete die Augen, erblickte hinter sich das Antlitz einer zweiten Frau, die ihn liebkoste.
    Mit der brennenden Lust in sich, der Sünde im Nacken, zog er die Frau, die an seinem Penis saugte, erneut zu sich hoch. Sie blickte auf, musterte den nackten Körper
    der anderen von oben bis unten. Er schien ihr zu gefallen. Lächelnd beugte sie sich zu der anderen Schönheit und küsste sie leidenschaftlich.
    Lukas sah zu, wurde von unendlicher Lust durchströmt, als die beiden übernatürlich erscheinenden Leiber sich umschlingend auf den Boden sanken. Sie schienen ihn vergessen zu haben, doch das lüsterne Spiel, welches sich ihm bot, entschädigte ihn für alles.
    Die nackten Körper bildeten ein Knäuel der Leidenschaft, dass sich in wilder Ekstase über den Boden wälzte. Er sah Hände, Hände die zwischen geöffneten Schenkeln verschwanden, Zungen die vor keiner noch so intimen Stelle Halt machten, alles umschmeichelten, was die Partnerin in glühende Erregung versetzen konnte.
    Die unbekannten Schönen massierten sich, ließen heiße Küsse auf der Haut der anderen brennen, welches Lukas mit süchtigen Blicken verfolgte. Er glaubte seinen Ohren nicht zu trauen, als er die lockende Stimme vernahm:
    „Komm, Lukas, komm! Treibe es mit uns!“
    Wollüstig trafen ihn die verzehrenden Blicken, die er auf seinem Körper förmlich spürte, spürte wie sanfte Berührungen, die ihn zwangen sich zu ihnen zu begeben. Doch kaum hatte er den Boden berührt, entschwand die andere, entfernte sich immer mehr, bis er sie sich schließlich in der Finsternis verlor.
    Lukas dachte nicht nach, sah wieder auf den weißen, verschwitzten Leib der geheimnisvollen Lady, die ihn in ihren Bann gezogen hatte und blickte ihr tief in die dunklen Augen. Ihr rotes, langes Haar war zerzaust und klebte an ihren hervor stehenden Wangenknochen. Sie öffnete die Schenkel und schlang ihre Beine fest um seine Hüften.
    Langsam und mit einem leisen Stöhnen untermalt, drang er tief in sie ein und sein Lustempfinden wurde immer stärker. Mit rhythmischen Bewegungen stieß er sein Becken hin und her. Lukas spürte, wie ihre Schamlippen sein Glied lustvoll umschlangen, es dabei zärtlich massierten.
    Sie schrie vor Lust und zerrte an seinem breiten Rücken, als wolle sie mehr. Ihre Hand glitt an seinem Rücken entlang, verweilte auf seinem Po. Der Schweiß glitzerte erotisierend auf seinem muskulösen Oberkörper, wirkte wunderschön im warmen Licht der Kerzen.
    Für einen kleinen Augenblick blickte Lukas hoch und erspähte den Schatten der anderen Frau im Hintergrund, wie sie ihnen zuschaute und sich dabei streichelte. Doch zu stark war sein Verlangen, ließ ihn sich wieder dieser rothaarigen Schönheit zuwenden, die ihn mit ihrem lüsternen Liebesspiel gefangen hatte.
    Urplötzlich beförderte sie ihn mit einem leichten Stoß zur Seite auf den Boden, und erhob sich stöhnend über ihn. Ihr Becken bewegte sich schnell und fest, verlangte alles, ließ ihn brennen. Ihre Augen erglühten feuerrot und zwei spitze Reißzähne kamen zum Vorschein, als sie den Mund leicht öffnete. Fest drückte sie seinen Kopf auf den Boden, so fest, dass es ihn schmerzte.
    Mit einer heftigen Kopfbewegungen warf sie ihr nach Rosen duftendes Haar zur Seite, beugte sich zu Lukas hinunter und stieß ihre scharfen Eckzähne tief in seinen pochenden Hals. Tief, immer tiefer drangen sie durch, verschmolzen mit seinem Fleisch, bohrten sich in sein Leben.
    Lukas verzerrte das Gesicht, doch er spürte keinen Schmerz. Er fühlte wie sein Blut in ihren gierigen Schlund sank und sie an seinem Hals saugte, wie vorhin an seinem Glied. Noch immer bewegte sich ihr Becken schnell und fest, und mit jedem Kreisen drang sein
    Penis noch tiefer in sie ein.
    Wie in Ekstase schrie er plötzlich auf, kam zum Höhepunkt. Sein Körper verkrampfte sich vollständig, seine Hände vergruben sich tief in ihrem flammenden Haar. Er schloss die Augen und ließ alles über sich ergehen.
    Für eine kurze Weile lag Lukas nur mit geschlossenen Augen da, atmete schwer. Um ihn herum war wieder diese Stille und der süßliche Duft von Moschus. Doch als er die Augen öffnete, war diese geheimnisvolle Frau verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Lukas rieb sich die Augen, war vollkommen verwirrt.
    War dies wirklich alles geschehen oder nur ein schöner Traum? Er wusste keine Antwort. Instinktiv tastete er an seinem Hals entlang und fühlte tatsächlich zwei Einstiche. Auf seiner Brust lag eine schwarze Rose, die wie das Haar der Vampirlady duftete. Lächelnd nahm er diese Rose und flüstete:
    „Nein das war kein Traum, sondern ein Kuss für die Ewigkeit.“