Schon mehrmals saßen wir bei der Heimfahrt in einem Abteil; ich aus dem ersten Semester und Frank bereits im fünften. Ich liebte seine Gesellschaft, verübelte nur seine Streberseele, seine Sachlichkeit, die ihm mitunter den Ruf eines Fachidioten einbrachte. Das war der Grund für meine Unsicherheit. Liebte ich ihn wirklich, oder war er lediglich eine Herausforderung für mich.
Ich gehe zur Tür und öffne. Draußen steht Rita, eine Mitschülerin, die vorbeikommt, um mit mir zusammen für die Matheklausur am nächsten Tag zu lernen. „Hi, wie geht’s?“, begrüßt sie mich lächelnd. Ich erwidere die Begrüßung und bitte sie herein. „Fangen wir gleich an?“, frage ich. Rita stimmt zu. Wir gehen ins Wohnzimmer; ich meine zu Rita, sie solle sich schon mal setzen, ich würde die Unterlagen holen. Als ich zurückkehre, hat Rita ihren Mantel abgelegt, den sie aufgrund der beinahe arktischen Temperaturen trug. Darunter trägt sie eine einfache, enge Jeans, die ihre wohlgeformten, langen Beine voll zur Geltung bringt und sich verführerisch eng an ihre Hüften schmiegt. Dazu trägt sie ein helles Top, das den Blick auf ihre festen Brüste nur unzureichend verwehrt, denn sie trägt keinen BH. Deutlich zeichnen sich ihre dunklen Nippel unter dem dünnen Stoff ab. Mit Gewalt reiße ich mich von diesem Anblick los und frage: „Womit sollen wir anfangen?“ „Ich hab das mit der gegenseitigen Lage von einer Ebene und einer Geraden noch nicht so ganz verstanden. Könntest du mir das noch mal erklären?“, entgegnet sie. „Klar.“ Die nächsten anderthalb Stunden verbringen wir mit Mathematik. Dabei haben wir – anders als sonst – durchaus viel Spaß, da uns immer wieder neue Vergleiche und „Eselsbrücken“ zu einem bestimmten Problem einfallen. Schließlich beenden wir unsere Studien.
Schon auf dem Weg zur Arbeit verfluchte ich den Tag. Wie gern ging ich stets zur Arbeit. Die letzten drei Tage waren die reinste Marter. Den ganzen Tag saßen wir uns an unseren Computern gegenüber. Kein Wort hat Bit in dieser Zeit geredet. War ich wirklich zu zickig? Freilich, verstehen konnte ich ihn schon, schließlich war er mir auch nicht einerlei. Herrliche Spaziergänge hatten wir schon gemeinsam unternommen, Kino, Disco, hunderte Aufmerksamkeiten während der Arbeitszeit! Wir hatten uns oft und gern geküsst. Eine wundervolle Zeit über mehr als vier Wochen. Zuletzt gestattete ich ihm auch zu seinen Küssen Petting. Aber zu mehr war ich einfach nicht bereit. Seine letzten Worte klangen mir noch nach: „Du bist zweiundzwanzig, der erste Mann in deinem Leben bin ich auch nicht…und sperrst dich wie die Zicke am Strick!“
Kerstin zuckt zusammen. Die Stimme hinter ihrem Rücken ist zwingend: „Machen Sie kein Aufsehen, kommen sie bitte mit in mein Büro.“ Sie hat keine Gelegenheit mehr, den kleinen Weltempfänger aus der Innentasche ihres Mantels zu nehmen und ins Regal zurück zu legen. Als sie sich umdreht und in das verblüffte Gesicht des Hausdetektivs schaut, wird ihr das Herz ein wenig leichter. Der Mann ist sichtlich überwältigt vom Reiz ihres Antlitzes und der Figur, die der offene Mantel preisgibt. Folgsam geht sie ihm in die angedeutete Richtung voran. In seinem Arbeitszimmer bleibt sie verschüchtert an der Tür, während er sich bereits am Schreibtisch setzt. Wieder die harsche Stimme: „Ihren Personalausweis bitte!“ Was sie nun tut, ist schon einmal erfolgreich in einer anderen Stadt gelaufen. Sie dreht mit einem Ruck den Türschlüssel um, reißt sich die Bluse auf und droht: „Wenn du mich nicht laufen lässt, schlage ich Radau und mache auf Vergewaltigung.“ Blitzartig wird sich Ralf Wegner seines dilettantischen Fehlers klar.
Über alles tauschte ich mich mit Nicole aus. Wir waren seit der Kindheit die besten Freundinnen, hatten aneinander und mit kleinen Jungs die erste Neugier befriedigt und später bestaunt und bewundert, was sich an unseren Körpern tat, wie die ersten Härchen sprossen und sich die Brüste wölbten. Natürlich tuschelten wir auch später über die ersten richtigen Erlebnisse mit dem anderen Geschlecht. Nie hatte ich das Gefühl, dass sie mir etwas verschwieg, vielmehr den Verdacht, sie überzog manchmal, um mich anzuheizen.
Es war gegen 14 Uhr, kurz nach der Mittagspause als ich in das kleine Fotogeschäft in der Altstadt eintrat. Der junge Mann hinter der Theke, gerade vollbeladen mit neuen Filmen die er einräumte, drehte sich herum. Die kleine Leiter mit den drei Stufen, auf der er stand wackelte, blieb aber glücklicherweise stehen.
„Was kann ich für sie tun?“ fragte er und konnte ein leichtes heben seiner Augenbraue nicht vermeiden. Ich bemerkte das ganz genau! Langsam ging ich auf ihn zu und spürte, wie seine Blicke mich kurz aber intensiv musterten. „Guten Tag…“ sagte ich noch einmal und lächelte ihn freundlich an. Der junge Mann, bestimmt nicht älter als 17 oder 18 lächelte verlegen zurück. „Guten Tag“ sagte nun auch er und stellte den ganzen Stapel Filmrollen ab, den er vor sich trug und mit dem Kinn abstützte.
* F R E I T A G *
Heute in der Schule habe ich das erste Mal mit Gaby gesprochen. Sie ist mir schon seit längerer Zeit aufgefallen. Sie hat ein süßes Gesicht, blonde Haare und einen geilen Knackarsch. Sie saß über ihren Matheaufgaben für die nächste Stunde und ich hatte ihr angeboten ihr zu helfen. So sind wir dann ins Gespräch gekommen. Ich denke, dass auch ich ihr ganz sympathisch bin. Ich hoffe sie schon bald wiederzusehen.
„Jetzt bin ich 19 Jahre alt und habe noch immer keinen Freund, von Sex ganz zu schweigen. Es ist einfach zum Heulen, ich kriege nie einen ab!“ beschwerte sich Sabrina lautstark bei ihrer Freundin Anke. Die beiden waren mal wieder zum „Frustshopping“ unterwegs. Ankes Freund hatte sie gerade sitzen gelassen, und Sabrina war aus gegebenen Gründen sowieso dauergefrustet. „Ach komm schon“, meinte Anke, „nur, weil du mit 19 noch nicht die halbe Jahrgangsstufe an dich rangelassen hast, bist du noch lange kein Mauerblümchen.“ „Was heißt hier die halbe Jahrgangsstufe, nicht einen habe ich ins Bett gekriegt. Ich bin sicher die einzige 19-jährige Jungfrau der ganzen Stadt.“ „Das glaube ich weniger“, versuchte Anke zu beschwichtigen, „hab Geduld, der Richtige wird schon kommen.“ „Aber jetzt bin ich jung, jetzt habe ich Lust auf Sex. Worauf soll ich warten? Dass ich alt und runzlig bin und erst recht keinen mehr abkriege?
Ihre Augen waren immer noch geschlossen. So standen wir noch eine Minute voellig bewegungslos und genossen die gegenseitige Waerme unserer Koerper. Zentimeter fuer Zentimeter wanderten meine Haende wieder an unverfaenglichere Stellen ihres Koerpers bis sie sich schliesslich ueber ihrem Bauchnabel trafen. Der Kaffee ist fertig, fluesterte ich ihr ins Ohr. Sie erschrak. Ihre Augen oeffneten sich und sie hob den Kopf. Oh, ja, dann koennen wir jetzt ja fruehstuecken. Am liebsten haette ich jetzt etwas anderes gemacht. Meine Hose fuehlte sich ziemlich eng und etwas feucht an. Ich haette ihre Erregung ausnutzen sollen! Wer weiss, wann ich dazu wieder Gelegenheit habe!
Es war wieder einer von diesen Nachmittagen, an denen ich eigentlich lieber mit meinen Studienkollegen schwimmen gegangen wäre. Statt dessen hatte ich mich mit meiner Nachhilfeschülerin über mathematische Probleme auseinander zusetzen. Nun saß ich da am Küchentisch, ihre letzte Klassenarbeit in den Händen haltend, sie mir gegenüber in einer Übungsaufgabe vertieft. Die Sonne schien mir durchs Fenster warm auf den Rücken. Sie, Yvonne, hob ihren Kopf, grinste mich an, blickte wieder auf das beschriebene Blatt vor sich, strich schwungvoll die ganze Seite durch, zerknüllte das Papier und warf es über ihre Schulter nach hinten. „Das wird heute wohl nichts…“ war ihr Kommentar und grinste mich wieder an, so, wie man das eben macht, wenn man seinen eigenen Misserfolg mit Humor zu tragen versteht. „Können wir nicht etwas Leichteres machen?“ Sie strich sich ihre schulterlangen Haare aus dem Gesicht und nahm sich dann ein neues Blatt Papier. „Etwas Leichteres…“ ging es mir durch den Kopf. Toll! Mit ihren 18 Jahren hat die Frau Vorstellungen… Als ob sie in ihren Prüfungen auch einfach sagen könnte
Mira ist achtzehn. Sie steht unter der Dusche und während ihr das Wasser über die langen blonden Haare auf die Schultern fließt, sich dann über die weichen Schultern ergießt und an dem schlanken Mädchenleib herabströmt, wandert ihr Blick auf die spitzen Knospen ihrer Brüste. Ihre Hand reibt behutsam darüber, gleichzeitig massiert sie sich sehr sachte zwischen den schönen Beinen. Ihre Augen sind halb geschlossen und sie träumt von dem Fest, das gleich beginnen wird.
Als sie in ihr Zimmer kommt, zieht sie das kurze Kleidchen aus Wildseide an. Darunter bleibt sie nackt, denn so hat sich Jessica das gewünscht. Kaum hat sie das Kleid übergestreift, als die Schwester in das Zimmer stürmt. „Hallo, Mira, Kleine, ich glaube, sie kommen!“ ruft Jessica atemlos, rupft einen knallroten, weiten, superkurzen Minirock aus dem Schrank, zieht sich ein winziges Top darüber, zieht Mira kurz an sich, stößt ihre Zunge wild und verlangend in den sinnlichen Mund der „Kleinen“ (die nur ein Jahr jünger ist) und rauscht schon wieder hinaus. Mira staunt der dunkelhaarigen Schönheit hinterher und bewundert wieder einmal ihre draufgängerische Art, die so ganz anders ist als ihre schüchterne Sanftheit.
Schon seit ich siebzehn war, konnte ich mich manchmal Carstens Werbungen nicht erwehren. Ich fand ihn ja nett, und wir hatten uns auch schon geküsst und hatten geschmust. Er bedrängte mich oft mit Worten und Händen, aber ich wollte eben nicht mit ihm in die Kiste. Er hatte eines Abends sogar vor meinen Augen onaniert, weil ich ihn nicht herangelassen hatte. In einem Dorf nimmt man es natürlich sehr genau wahr, wer mit wem poussiert. Mein Interesse ging damals noch in eine ganz andere Richtung. Scharf war ich auf Rainer, der vier Jahr älter war als ich.
Ich war achtzehneinhalb, als ich das erstemal vor seiner Praxis stand und krampfhaft auf den Zettel mit seiner Adresse starrte, den Brita mir gegeben hatte. Nervös und schüchtern klingelte ich. Fast hoffte ich er hätte unsere Verabredung vergessen. Angezogen wirke ich ziemlich dünn und zierlich. Mein Haar ist sehr blond, fast weiß, und ich trage es fast so kurz wie ein Junge. (Das wirkt auf manche Männer sehr erotisch. ) Aber wenn ich mich ausziehe, kommt wirklich keiner auf die Idee, mich für einen Jungen zu halten. Denn obwohl ich schlank bin, habe ich einen ungewöhnlich rundes und geschmeidiges Hinterteil. Ich habe breite Hüften und einen Verhältnismässig großen Busen, der nach oben zu zeigen scheint. Dabei sind meine Brüste in Wirklichkeit leicht nach außen gerichtet und haben hübsche, rosige Warzen mit reizvollen Knospen. Ich brauche sie nur ein bisschen zu reiben, und sie werden groß und steif in null-Komma-nichts. Ich nehme sie einfach in den Mund, lecke und sauge ein wenig daran. Diesen Trick, den ich schon mit fünfzehn oder sechzehn gelernt habe, fand ich so toll, daß ich ihn seitdem immer wieder ausprobiert habe. Und das mag ein Grund dafür sein, daß meine Brüste so prall geworden sind und sich so prächtig entwickelt haben. Ich weiß es nicht. Natürlich sind mir im Laufe der Zeit auch noch ein paar andere Sachen eingefallen, die ich mit mir anstellen konnte, wenn ich allein im Badezimmer oder im Bett lag. Aber das war noch viel früher, ich glaube, damals war ich ungefähr zwölf oder dreizehn. Brita und ich waren Klassenkameradinnen. Aber lange Zeit konnte wir uns nicht ausstehen. Mittlerweile weiß ich auch, warum ich sie nicht mochte: Erstens wirkte sie eigentümlich anziehend auf Jungen, und zweitens sah sie beim Duschen nach den Turnstunden wirklich phantastisch aus. Sie war ein bisschen kräftiger und runder als ich, dabei in der Taillie schlank wie eine Gerte, und ihr perfekter, gerader Rücken schien wie ein Baumstamm aus ihren Hüften zu wachsen. Wir bespritzten uns bei jeder Gelegenheit mit kaltem Wasser. Irgendwie mochte ich Brita und verabscheute sie zugleich. Richtige Freundinnen wurden wir erst etwa ein Jahr bevor sie mich in Dr.Petersons Sprechstunde schickte. Damit tat sie etwas für mich, das mir mehr bedeuten sollte als alles, was sie mir bis dahin beigebracht hatte. Unsere Freundschaft begann mit einer ausgewachsenen, todernsten Prügelei mit Kratzen, Haareziehen und Boxhieben. Brita war stark und tat mir weh, aber irgendwie hatte ich Vergnügen an der Rauferei, und sei es auch nur deshalb, weil wir uns dabei so nahe kamen.
Meinen achtzehnten Geburtstag wollte ich mit einer Riesenparty feiern. Ich wollte es zusammen mit meinen Freunden so richtig krachen lassen. Schließlich wird man ja nur ein Mal volljährig, und dieser Tag sollte für immer in bester Erinnerung bleiben. Ich saß gerade in meinem Zimmer am Schreibtisch und grübelte über die letzten organisatorischen Feinheiten der geplanten Megaparty nach, als meine Mutter mit dem Telefon in mein Zimmer kam: „Frank ist dran, er klingt ziemlich niedergeschlagen.“
Ich hatte gerade eine neue Dachwohnung bezogen. Die schrägen Zimmer wurden mit viel Licht durchflutet. Es gehörte auch eine 30 Quadratmeter Terrasse dazu, von der man über die ganze Stadt sah. Im Haus fiel mir immer ein junges Mädchen auf. Sie war gerade daran zur Frau zu erblühen. Wenn sie mir im Stiegenhaus entgegen kam, hüpften schon zwei zarte Bällchen vor ihr während sie leicht federnd über die Stiegen trippelte. Es strahlte mich auch immer ein kokettes Lächeln an. Vielleicht entdeckte sie gerade ihre Wirkung auf Männer und war sich schon damals ihrer erotischen Ausstrahlung auf mich bewußt. Eines Tages fragte sie mich, als wir zufällig gleichzeitig den Briefkasten leerten, ob sie einmal auf meiner Terrasse sonnenbaden könnte? Ich willigte natürlich sofort ein und dachte sofort automatisch an ihre zauberhafte Figur. Es verging nicht viel Zeit als sie vor meiner Tür stand.
