In der Altstadt

Januar 28th, 2009 von

Ich erinnere mich, daß es ein heißer Spätsommertag war. Die Wärme staute sich in den verwinkelten Gassen des alten Heidelbergs, auch wenn die Strahlen der tiefer stehenden Sonne nur noch hier und da vordrangen. Ich schlenderte gemächlich an den kleinen Läden mit ihren Auslagen vorbei. Hier hatte Heidelberg noch seinen alten Reiz bewahrt, derweil sich in der Fußgängerzone Boutiquen und Fastfood-Restaurants aneinanderreihten.

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Die Abiturfeier

Dezember 5th, 2008 von

Nun bin schon 32 Jahre alt. Meinen Mann kenne ich bereits seit …, ich glaube, schon seit der Sandkastenzeit. Lieben gelernt habe ich ihn kurz vor dem Abitur. Plötzlich erschien er mir interessant, was sicherlich auf Gegenseitigkeit beruhte. Die Zeit nach dem Abitur und vor der weiteren Ausbildung war sehr intensiv, in jeder Hinsicht. Und die Zeit des Studiums war einfach nur schön. Das Ende des Studiums brachte einen Bruch. Wir zogen um. Natürlich waren wir stolz darauf, nun endlich gute Jobs zu haben, aber die gewohnte Umgebung und die Freunde fehlten. Jeder von uns engagierte sich in seinem Beruf, jeder begann mir seiner Karriere. Zwei Jahre später aber wurde ich schwanger. Ich legte erst einmal Erziehungsurlaub ein, während mein Mann weiter an seiner Karriere bastelte. Dann stand wieder ein Umzug
an, seinetwegen, und damit verlor ich auch meinen verbliebenen Halbtagsjob.
In unserem neuen Wohnort widmete ich mich zunächst ausschließlich dem Verwöhnen unserer kleinen süßen Tochter, aber irgendwann hatte ich das “nur” Muttersein und “nur” die Mütterthemen einfach satt. Mit viel Mühe fand ich einen schlecht bezahlten neuen Job.
Dies war auch die Zeit, in der wir die unterschiedlichen Anforderungen auch im privaten Bereich merkten. Für meinen Mann verkam unser gemeinsamer Bereich immer mehr zu einem Dienstleistungbereich für ihn, und dies ging leider auch bis hinein ins Schlafzimmer. Ich fand das immer frustiger. Die Urlaube, die wir nun genießen konnten (immerhin, Geld verdiente er ja ordentlich), rissen wieder viel heraus. Aber die Zeit dazwischen wurde mir immer sehr lang.
Hin und wieder bemerkte mein Mann meinen Zustand und dann versuchte er ihn, so gut es ihm gelang, zu ändern. Aber recht bald hatte ihn sein Alltag wieder eingeholt. Immerhin regte er aber an, ich solle doch wenigsten, wenn er schon nicht könne, etwas unternehmen. Babysitter, auch über Nacht, wären doch kein Problem. Solche Momente, in denen er so etwas sagte, sich wieder auf mich einließ, wenn er sich kümmerte, rührten mich immer. Sie ließen mich viel vergessen, aber sie täuschten auch nicht darüber hinweg, dass mir in meinem Leben etwas fehlte, das Prickeln war fort, der Kick fehlte. Es war nur noch Alltagsbewältigung.
Irgendwann kam dann die Einladung für die Abiturfeier.
Ich fuhr hin, natürlich alleine. Der Abend wurde richtig gut. Ich habe viele Leute nach langer l Zeit wieder gesehen. Es war sehr interessant zu hören, wie es ihnen seit dem Abitur ergangen war. Es waren die tollsten Biografien dabei und das von Leuten, von denen ich das nie gedacht hätte.
Irgendwann bin ich dann auf ihn getroffen. Zur Schulzeit bemerkte ich ihn gar nicht, daher konnte ich mich nur dunkel an ihn erinnern. Jetzt beeindruckte mich seine Ausstrahlung, die er zumindest auf mich hatte. Er sah vorzüglich aus, hatte stechende, aber dunkle Augen (ich liebe dunkle Augen) und er hatte eine tolle Stimme, irgendwie beruhigend, verbindlich,
aber auch bestimmend. Bereits nach dem dritten Satz sagte er mir, ganz sachlich, er denke, ich wäre mit meinem derzeitigen Leben nicht so ganz zufrieden.
Wow, das saß, recht hatte er. Dass man mir das so ansähe, hätte ich ja nicht gedacht. Mit dieser Äußerung brachte er mich dazu, zu erzählen. Und ich erzählte ihm viel. Zu Ende der Feier wurden viele Adressen, Telefonnummern und E-Mailadressen getauscht.
Vierzehn Tage nach der Feier erhielt ich von ihm die erste Mail. Das erzählte ich natürlich auch meinem Mann, solch ein Highlight. Er freute sich mit mir. Schon nach wenigen Mails, deren Abstände immer kürzer wurden, empfand ich eine große Vertrautheit zu ihm. Ich schrieb ihm meinen Alltag, von den Morgen, den Mittagen, den Abenden und den Nächten, schrieb ihm von meinen Träumen, Wünschen und Hoffnungen, all das, was mein Mann auch schon kannte, kennen sollte. Und ich schrieb ihm, auf seine Fragen hin, von dem Wandel meiner erotischen Träume, was ich früher träumte und wie es heute darum stand.

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10

November 21st, 2008 von

Sie saß auf einem kleinen Stuhl. Er hatte ihr am Morgen, unbemerkt von ihr, weiße Strümpfe und ein enges Korsett zurechtgelegt. Nur mit diesen Stücken und Stöckelschuhen bekleidet, saß sie nun schon eine ganze Weile im Zimmer. Er hatte ihr die Augen verbunden und die Hände am Rücken mit festen Bändern geschnürt. Die Beine waren leicht gespreizt, sie wußte, daß sie sie nicht schließen durfte.
Der Rücken begann zu schmerzen. Die aufrechte Haltung, die gebundenen Hände und die geöffneten Schenkel waren ungewohnt und sie sehnte sich nach einer Möglichkeit, sich anzulehnen. Sie hörte, wie er eine Flasche Champagner öffnete und trank dankbar, als er ihr das Glas an den Mund führte. Er ließ sie noch eine Weile in ihrer unbequemen Haltung ausharren. Sie wußte, daß er sie genau beobachtete und wagte es nicht, ihre Haltung zu verändern.

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Iris

November 19th, 2008 von

“Du bist fünf Minuten zu spät!” wird Iris von Herrn G, dem Chef des Fitness-Studios begrüßt, als sie ins Büro kommt. Sie beißt die Zähne zusammen und murmelt ein “Entschuldigung!”. Sofort beginnt sie, sich in dem winzigen Büro vor den Augen von Herrn G. auszuziehen. Sie haßt sogar jetzt noch diese paar Minuten, wenn Herr G. sie von seinem Schreibtisch aus gierig beobachtet, wie sie sich Stück für Stück aus ihren Kleidern schält, bis sie ganz nackt vor ihm steht. Und Iris haßt sich manchmal selbst dafür, daß sie sich durch ihre Dummheit und Geilheit gegenüber Herrn G. in diese Lage gebracht hat, in der er mit tun kann, praktisch was er will.

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Glanz in den Augen

November 4th, 2008 von

1.Eine Nacht im September
Linn führt beide Hände durch das enge Gitter des Bettgestelles und dreht sie, bis sich die Metallstangen tief in die Handgelenke drücken. Während der Mann über ihr zärtlich ihren Bauch küßt, rückt sie auf dem Rücken tiefer hinab bis die Arme gestreckt nach hinten liegen. Sie sucht das Gefühl, mit den Handgelenken am Bett fixiert zu sein … sucht das Ziehen in den Gelenken. Hände streicheln über ihre Beine, die sie nun breit auf die Matratze stellt. Linn hebt ihr Gesicht und sieht zwischen den Brüsten hindurch auf ihren Bauch, auf den Kopf ihres Mannes, der die zuckende Bauchdecke mit seiner Zunge kitzelt. Lustvoll hebt sie ihr Becken dem Gesicht entgegen, sieht im Halbdunkel des Schlafzimmers das schwarze Dreieck ihrer kurz geschorenen Schamhaare auftauchen. Als der Kopf immer tiefer über ihren Venushügel wandert, spürt sie ihre Erregung immer drängender werden. Die Fingerkuppen, die über die Innenseiten der Knie die Oberschenkel hinauf wandern, lassen Ameisen auf ihrer Haut schwärmen.
Linn windet sich unter den Liebkosungen, schließt die Augen … um dann doch gleich wieder auf die Spitzen ihrer stehenden Brustwarzen zu sehen. Die Hände an ihren Beinen sind weit nach oben gewandert, nah an das Gesicht, das sich von oben der Hitze ihrer Pussy nähert. Zärtliche Finger massieren leise ihre Schamlippen und öffnen sie dabei immer wieder leicht. Zwischen ihren eigenen Atemgeräuschen meint Linn das leise Klitschen der nassen Lippen zu hören. Das weiche Fleisch umschmeichelt dabei ihre Klitoris, kitzelt sie und spielt mit ihr. Als die Zungenspitze sie endlich erreicht und an der Hautpartie nippt, stöhnt die Frau auf. Eine Hand des Mannes wandert am Körper hoch auf ihre Brust, legt sich um die weiche Rundung und massiert sie leicht, lässt ihren Atem schneller werden.
Mit durchgedrücktem Kreuz fordert sie ihr Recht: “Fick mich … fick mich … komm schon!” Der Mann hebt seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln hervor und für Sekundenbruchteile stutzt er merklich, ändert dann aber seine Position; er setzt sich zwischen die aufgestemmten Schenkel und schiebt die Hände unter den unruhigen Po. Er hebt seine Frau an und setzt seinen Schwanz an ihre Pussy, sucht langsam seinen Weg zu ihrem Eingang. Er weiß nicht – kann nicht verstehen, daß seine Frau jetzt keine weiche Vereinigung, sondern einen Stoß will, der ihr den Herzschlag nehmen soll. Erst als sie unzufrieden jammert, wird es ihm klarer. “Bitte … komm schon … mach doch! FICK MICH … Bitte!” Er wird grob, stößt heftiger und greift fest in das weiche Fleisch ihrer Brüste. Faßt eine Brustwarze fest zwischen Daumen und Zeigefinger und drückt zu. Hat Zweifel, weil er ihr weh tut, macht aber weiter, stößt schneller.
Sein Schwanz dringt immer weiter vor, bis die Eichel an ihren Muttermund kommt. In Linns Kopf beginnen die Wogen gegen die Schädeldecke zu fließen. Sie stellt sich vor, daß ihr Körper benutzt wird, nur Mittel zum Zweck ist; zieht weiter an ihren Armen und spürt die Schmerzen an den Handgelenken. Ihr Herzschlag beschleunigt sich ebenso, wie das Keuchen ihres Mannes über ihr lauter wird. Sein Blick geht an die Zimmerdecke, das Becken klatscht gegen Linns Unterleib. Sie braucht nur noch kurz, bis der Orgasmus sie erzittern lassen wird. Der Schwanz durchpflügt sie immer schneller – und kommt – kommt zu schnell. Als sie sein Stöhnen hört und merkt, wie es in ihr zu pumpen beginnt, sucht sie in ihrem Körper nach der letzten Chance auf den Höhepunkt. Aus irgendeiner versteckten Ecke zieht sie sich ein mageres Zucken heran, das ihren aufgewühlten Körper genauso wenig bremsen kann, wie ein Klodeckel eine Sturmflut aufhält.

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Die Studentin, Teil 2

Oktober 26th, 2008 von

Abends stand er vor ihrer Tür. Das ungewöhnliche Verhalten seiner Studentin hatte ihn neugierig gemacht. Als er die vier Stockwerke zu ihrer Wohnung erklommen hatte, öffnete sie ihm die Tür. Als er eingetreten war, bemerkte er die Reitgerte, die sie in ihrer Hand hielt. “Wir werden die Würfel über deine Strafe entscheiden lassen.” Sie holte einen Würfel hervor und hielt ihn hoch. “Gerade Zahlen bedeuten, dass ich dich züchtige, so wie ich möchte”, erklärte sie. “Bei einer sechs darfst Du dich vor mir befriedigen.” Und bei einer eins…“ Sie redete nicht weiter. “Und was passiert bei einer eins”, fragte er mit rauer Stimme. “Wir werden sehen.” sagte sie und hielt ihm den Würfel hin. Er würfelte. Eine vier. Sie nahm den Würfel, lachte und setzte sich auf einen Stuhl. “Komm, her, ich werde dich übers Knie legen. Keine Angst, es wird weh tun”, sagte sie. Er legte sich über sie. Er war ihr ganz nah und er genoss ihren Geruch, die Strenge ihrer Stimme. Sie zog die Handschuhe aus, hielt ihn mit der linken und streichelte mit der rechten Hand über seinen nackten Po. “Was für ein schöner Arsch”, flüsterte sie und streichelte weiter. “Zu schade, dass ich ihn dir versohlen muss!” Dann gab sie ihm einen leichten Klaps und lachte. “Gefällt Dir das”, fragte sie. “Ja”, stöhnte er. Sie zögerte die Züchtigung hinaus. Sie war beinahe zärtlich zu ihm, streichelte und klapste ihn weiter. Und dann, ohne Vorwarnung, schlug sie richtig zu. Sie versohlte ihm mit der nackten Hand den Arsch, sein Wimmern und Stöhnen nicht beachtend, bis sie endlich fand, es sei genug. Dann strich sie kurz über sein gerötetes Hinterteil und hieß ihn, aufzustehen. Seine Backen brannten. Aber er war erregter als zuvor und es drängte ihn, nochmals zu würfeln. Was würde sie bei eine Eins mit ihm tun? Aber würfelte eine Zwei. Sie zog ihre Handschuhe wieder an und sagte: “So. Nun über den Sessel” Er erschrak. Er hörte, wie sie hinter seinem Rücken ihre Gerte wieder hervor holte. “Wird’s bald”, fragte sie. Er legte sich über die Lehne des Sessels, ließ sich Arme und Beine fesseln. Er fröstelte. Er hörte, wie sie ihr Schlagwerkzeug prüfte. Es dauerte, bis sie zuschlug. Doch dann hörte er das Pfeifen der Gerte und fast gleichzeitig fuhr der Schmerz durch ihn. Ein Schrei entfuhr ihm. Sie betrachtete seinen Po. Ihre Gerte hinterließ keine Striemen. Doch sie wechselte die Gerte nicht, und sagte: “Ich glaube, diesen Schlag zählen wir nicht. Ich konnte dich ja kaum hören.” Und dann schlug sie wieder zu. Er wimmerte unter den Schlägen, die sie auf seinen Arsch niedersausen ließ. Immer wieder unterbrach sie die Züchtigung und herrschte ihn an: “Na, los, streck ihn schön raus, deinen kleinen Arsch!” Doch sie nahm Rücksicht und nach der Züchtigung war die Erziehungsfläche zwar gerötet, aber noch immer ohne Striemen. Sie strich mit der Gerte über seinen Körper und ließ ihm eine Pause. Sein ganzer Körper schien in Flammen zu stehen, so erregt war er, als er vom Sessel geklettert war und den dritten Wurf erwartete. Doch sie hatte anderes vor. Sie setzte sich wieder und ließ ihn ihre Stiefel küssen. Sie ließ sich von ihm auch die Füße massieren. “So ist es gut”, sagte sie, und schloss die Augen. “Das reicht!” Sie stieß ihn weg. Er musste sich hinlegen, die Hände gefesselt, und ihr wieder den Hintern entgegenstrecken. Sie griff von hinten zwischen seine Beine. Er stöhnte. “So, Professorlein, ich werde dich jetzt benutzen. Benutzen, hörst du?” Sie massierte ihn und rieb ihn mit Öl ein. Er genoss es, bis er sah, was sie vorhatte. Sie hatte sich einen Dildo umgeschnallt. “Sei froh, dass es mein Kleinster ist”, sagte sie, als sie seinen Schreck bemerkt hatte und warf ihm einen spöttischen Blick zu. Sie nahm seine Pobacken und spreizte sie – dann drang sie in ihn ein. Erst vorsichtig, dann heftiger. Schließlich packte sie ihn an den Hüften und fickte ihn durch. Er war verschwitzt, unsicher, erregt. Es schien ihr gefallen zu haben und als sie ihn losschnallte und ihn ein weiteres Mal den Würfel gab, fühlte er sich ihr so nah wie nie. Es würfelte eine Eins. “Du bist ein Glückskind”, sagte sie, als sie die Zahl gesehen hatte. “Leg dich wieder hin”, befahl sie und wies in Richtung des Sofas. Diesmal lag er auf dem Rücken, eine Hand ließ sie ungefesselt. “Na, los, zeig es mir. Hol dir einen runter. Aber schön langsam. Klar?” Während er es tat, ließ sie ihn nicht aus den Augen. Ihr Blick, spöttisch aber nicht verachtend, machte ihn fast wahnsinnig. “Genug, ich will nicht, dass du schon kommst”, befahl sie nach kurzer Zeit. Sie fesselte seine zweite Hand und verließ den Raum. Er wartete. Die Kerze neben ihm flackerte. Endlich kam sie zurück. Sie zog abermals die Handschuhe aus und beugte sich über ihn. Er bebte vor Erregung. Die Kälte ihres Mieders auf seiner Haut gefiel ihm. “Eine Eins”, sagte sie leise und dann blickte sie ihn an. Ihr Lächeln war nicht unfreundlich, auch wenn es spöttisch blieb. Ihre Augen blitzten. “Jetzt will ich Sperma sehen, verstehst Du?” Er zögerte. Was lief hier? Worauf hatte er sich eingelassen? „Antworte! Verstehst Du, was ich will?“ Endlich reagierte er. “Ja.” Sie griff seinen Schwanz, fordernd, und begann, ihn zu massieren. Langsam erst, mit Unterbrechungen, dann schneller. Dabei sah sie ihn herausfordernd an. Sie rief: “Ich will dass du jetzt kommst, hörst Du?” Und er stöhnte statt einer Antwort. Doch er war noch nicht so weit. Er wünschte, sie würde ihn mit ihren Lippen berühren. Sie hielt inne. “Ich glaube, ich muss dich noch einmal mit Nachdruck an meinen Wunsch erinnern.”, sagte sie. Er tat, was ihr Blick verlangte. Abermals versohlte sie ihm den Hintern, den er ihr bereitwillig entgegenzustrecken hatte. Sie war streng und ließ sich Zeit, aber er spürte kaum Schmerz. “Ich hoffe, du gehorchst jetzt”, sagte sie anschließend und griff wieder nach ihm. Ihr Griff war fest und sie rieb weiter. “Komm jetzt – oder muss ich Dich noch einmal züchtigen”, zischte sie ihm ins Ohr. Längst war er in eine Wolke aus Wollust eingetaucht, und er hörte sie wie durch Watte. Er zuckte und wand sich unter ihrer Behandlung, sie unterbrach ihr forderndes Reiben jetzt nicht mehr, steigerte nochmals das Tempo und dann spürte er, wie aus seinen Zehen der Orgasmus durch den Körper kroch. Erst als alles aus ihm herausgeschossen war und seine Erregung Zufriedenheit wich, ließ sie von ihm ab. Sie stand auf, gab ihm Papier für die Sauerei, und ging ins Nebenzimmer. Als er zu ihr trat, stand sie am Fenster. Sie drehte sich nur kurz zu ihm um. „Auf Wiedersehen, Professorlein. Vielleicht schaue ich morgen mal in dein Büro.“ Sie drehte sich von ihm weg und schaute über Fassaden der gegenüberliegenden Häuser.

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An einem Montag im Café

Oktober 11th, 2008 von

Ich weiß es noch ganz genau, es war ein Montag im Mai und für die Jahreszeit erstaunlich warm. Ich hatte nichts zu tun, schlenderte zunächst etwas ziellos durch die Passagen in der Innenstadt, beschloß dann aber, weil das Wetter so schön war, zum >>Voila« zu fahren, einem Café an der Außenalster, das an solchen Tagen immer gut besucht war.
Sie stand in der Verbindungstür, die den Innenraum des Cafés mit dem Außenteil auf dem Alsteranleger verband. Sie trug ein elegantes Kostüm, die Jacke war stark tailliert und hatte breite Schultern, wie es gerade Mode war, der enge Rock endete eine Handbreit über den Knien. Die hochhackigen Pumps ließen die Raffinesse ihrer Kleidung voll zur Geltung kommen, ohne daß es ordinär wirkte.
Ihr Gesicht war fein geschnitten, ihre Nase schmal und gerade, ihr Mund – mit einer sehr vollen Unterlippe – strahlte Sinnlichkeit aus, ihre dunklen, fast schwarzen Haare waren kurz geschnitten. Die Frisur gab ihrem Gesicht einen fast etwas jungenhaften Anstrich, der im krassen Gegensatz zu ihrer sehr weiblichen Figur stand. Ihre dunklen Augen waren nicht ganz geöffnet, und ihr Blick wirkte seltsam verschleiert, den Kopf hielt sie ein wenig gesenkt, der Mund war leicht geöffnet.

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Die Beutevögel, das Kaninchen und ich

Oktober 3rd, 2008 von

Hin und wieder treffen wir uns, so alle paar Monate einmal. Wir sind zu viert. Da sind Sylvia und Tom, genannt Ginger – seiner roten Haare wegen. Das sind die Beutevögel. Sie sehen sich genau zu diesen treffen und haben ansonsten gar nichts miteinander zu tun. Ginger ist Verkaufsleiter in einer Kunststoffirma und verdient eine Menge Geld für sich, seine Frau und ihre 2 4- und 6jährigen Kinder. Seine Hobby’s sind Jazzmusik und Fallschirmspringen, was ihm seine Frau mehr verübelt als unsere regelmäßigen Treffen. So was in der Art hält sie wohl auch selbst ab. Aber das könnte uns nur Ginger mit Bestimmtheit sagen.
Sylvia ist eine resolute Junggesellin. Ihr macht kein Mann etwas vor und sie weiß, wie man mit widerspenstigen umgeht. Die meisten schätzen das an ihr und so ist sie nur sehr selten für sich allein. Sie ist der weibliche Beutevogel.

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