„Frau Seifert, kommen sie doch bitte gleich mal in mein Büro, und bringen sie die Unterlagen der letzten Zwischeninventur mit, ja? Ach ja, und leiten sie bitte alle Anrufe in die Zentrale um.“ „Natürlich Herr Hansen, ich komme sofort.“ Julia wusste nur zu gut, was ihr Chef mit ihr besprechen’ wollte. Die Inventurunterlagen interessierten ihn nicht, er konnte sicher sein, dass sie nicht den kleinsten Fehler enthielten. Vielmehr waren diese Worte die Umschreibung für Komm in mein Büro, ich will dich benutzen!’
„Hallo, da sind wir wieder“, begrüßt mich meine Frau Karla mit einem glücklichen und etwas erschöpften Seufzer nach dem langen Einkaufsbummel.
Mit einem Küsschen begrüße ich sie und ihre Freundin Susanne. Dann sinken beide in die Sessel.
„Jetzt brauchen wir erstmal einen Kaffee.“
Die beiden sind sich einig und ich verschwinde in die Küche, um ihnen ihren Wunsch zu erfüllen.
Mit dem Kaffeetablett gehe ich ins Wohnzimmer, decke den Tisch und gieße den Kaffee ein.
„Und, wie war’s“, möchte ich wissen.
Beide sprudeln gleichzeitig los:
„Das war mal wieder richtig toll, wir haben es sehr genossen. Und stell dir vor, wir haben eine neue Boutique entdeckt. Sie heißt ‘Dessous und mehr’! Und das stimmt auch. Sie haben ganz tolle Sachen, von zauberhaft schönen, erotischen und zarten Fummeln, bis zu ganz schön harten, geilen Dingern aus Leder und Gummi.“
„Und wofür steht das ‘mehr’“, will ich wissen.
„In einem Extraraum haben sie alle möglichen Spielsachen. Vom einfachen Vibrator bis zur aufblasbaren Puppe, und zwar Männlein und Weiblein und auch ganz ausgefallene Dildos.“
„Und ihr habt euch natürlich alles ganz genau angeschaut?“
Sonst bin ich ja nicht so neugierig auf ihre Einkaufstouren, aber diesmal macht es sehr viel Spaß.
„Naja, so weit es eben möglich war, ohne zu sehr aufzufallen. Alleine hätten wir uns wahrscheinlich gar nicht reingetraut, aber zu zweit fühlten wir uns dann doch sicherer. Und außerdem ist der Laden für Männer verboten. Da lassen sie nur Frauen rein, und da fällt es uns eben doch leichter.“
„Ja habt ihr auch was gekauft oder nur geschaut?“
„Natürlich haben wir auch was gekauft, was ganz schönes, geiles sogar.“
„Lass es mich sehen“, bitte ich schon ganz aufgeregt.
„Das geht nicht“, erwidert meine Frau, „ich habe es nämlich gleich anbehalten.“
„Na und, dann ziehst du dich eben wieder aus.“
„Was denn, jetzt gleich vor allen Leuten?“
„Also bitte, hier hat es doch keine Leute. Vor mir brauchst du dich doch nicht zu genieren und Susanne hat es bestimmt auch schon gesehen, stimmts?“
„Stimmt“, bestätigt Susanne und kichert wissend.
Ihre Augen glänzen vor Vergnügen, oder ist es Lust?
„Na gut“, willigt meine Frau ein, „du musst dir aber so lange die Augen zuhalten.“
Sicherheitshalber hält mir Susanne sogar die Augen zu. Als ich sie wieder öffnen darf, steht meine Frau nackt vor mir, dabei ist sie doch angezogen, sie trägt sogar Handschuhe. Aufreizend langsam dreht sie sich vor mir einmal herum, um mir alle Seiten zu präsentieren:
Sie trägt eine Büstenhebe aus schwarzer Spitze, ihr Busen liegt völlig frei, quasi auf dem Präsentierteller. Die Nippel haben sich bereits erwartungsvoll aufgerichtet und es juckt mich in den Fingern, sie zu streicheln, aber ich beherrsche mich. Die Büstenhebe endet bereits auf Höhe des Bauchnabels und geht dann in lange schwarze Strapse über, an denen schwarze Netzstrümpfe hängen. Dazu trägt sie feuerrote Pumps mit geradezu unglaublich hohen Absätzen. Sonst nichts. Die vollkommene Nacktheit ihrer rasierten Muschi animiert mich. Nur zu gerne würde ich jetzt handgreiflich werden.
„Du sagst ja gar nichts, gefällt es dir etwa nicht“, sorgt sich meine Frau.
„Und ob es mir gefällt. Ich finde nur keine Worte, ich bin so überrascht von dem Anblick. Am liebsten würde ich dich jetzt auf der Stelle ficken!“
Das ist mir einfach so herausgerutscht, schien die beiden Frauen aber nicht zu schockieren, eher noch anzuregen.
Susanne sprudelt los: „Siehst du, ich habe dir gleich gesagt, das wird ihn unheimlich aufgeilen. Sieh dir bloß mal die Beule in seiner Hose an. Sein Schwanz muss wirklich schon ganz schön steif sein.“
,So habe ich sie ja noch nie reden hören.’
„Jetzt musst du aber deine Einkäufe vorführen“, drängelt meine Frau.
„Ich habe doch aber wieder alles ausgezogen!“
„Dann musst du dich eben wieder umziehen“, sind meine Frau und ich uns einig.
Susanne ziert sich nicht wirklich, sondern verlangt nur, dass ich mich umdrehe. Voller Vorfreude wende ich den beiden den Rücken zu. Es raschelt und knistert und ein ganz neuer Duft erfüllt den Raum, ziemlich süßlich und unbekannt, aber aufregend.
„Wir sind soweit, du darfst dich wieder umdrehen!“

