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Verela

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Loui setzte sich mit einem leichten Unbehagen an die Bar des Lesbenclubs, in dem sie sich befand. Sie war nicht lesbisch, vielleicht ein wenig Bi, aber nicht lesbisch. Ihre beste Freundin Nadine hatte sie in diesen Club mitgeschleppt und tanzte unberührt mit einer rothaarigen Frau namens Lili. Lili war seit ungefähr 4 Wochen die feste Freundin von Nadine, und das absolut schrägste Ding, das sie je gesehen hatte. Loui nahm sich vor noch eine halbe Stunde zu bleiben und sich dann zu verziehen.
Auf einmal entdeckte sie eine mysteriöse Person. Diese Person trug einen langen schwarzen Ledermantel und darunter schwarze Lederhosen, die ab dem Knie einen Schlitz hatten und von denen schwarzen Stiefel anfingen. Es war eine Frau, denn an ihrem Oberteil, das aus einem schwarzem Lederkorsett bestand, waren deutlich ihre prallen Brüste zu erkennen. Ohrlange, hell blonde Haare und fantastische grüne Augen rundeten das Bild dieser doch sehr ungewöhnlich anmutenden Frau ab.
Loui musste sich eingestehen, dass sie diese Frau interessierte. Nicht nur weil Loui selbst auch einen schwarzen Ledermantel trug, doch unter dem Mantel trug sie lässige schwarze Lederhosen. Ihren Mantel hatte sie bei den Knöpfen, die ihre eigenen Brüste verdecken sollten, geschlossen und darunter nichts an. Auch die mysteriöse Frau hatte sie entdeckt, und kam schnurstracks auf die Bar zu. Sie setzte sich neben Loui und stellte sich ganz selbstbewusst vor:
“Hi, mein Name ist Verela und deiner?”
“Ich bin Loui.”
“Von Louisa oder?”
“Ja du hast es erfast. Und dein Name klingt aber auch schon ziemlich alt.”
“Glaub mir, das ist er auch. Bist hier wohl das erste Mal, oder?”
“Ja, sieht man das etwa?”
“Nein keine Angst aber ich habe da so mein Händchen für solche Sachen, weißt du. Ich sehe dir an, dass du nicht nur an der weiblichen Seite interessiert bist, keine Sorge, dass sehe wahrscheinlich auch nur ich.”
“Naja weißt du, ich habe noch kein bisschen Erfahrung mit Frauen machen können. Deshalb weiß ich nicht, was besser ist und kann nichts abschätzen. Deshalb habe ich mich heute auch von meiner besten Freundin hierher mitschleppen lassen.”
Verela lächelte ein bisschen spöttisch, dann beugte sie sich ganz unverhofft vor und gab Loui einen wahnsinnig gefühlsvollen und zärtlichen Kuss, den sie nie vergessen würde. Loui ließ sich völlig fallen und verschmolz mit Verela, die sie überhaupt nicht kannte, innerlich. Loui wollte nicht, dass sie aufhörte, trotzdem trennten sich ihre Lippen bald.
“Jetzt hast du den ersten Kuss hinter dir.” , bemerkte Verela.
Loui atmete auf.
“Wenn du nichts dagegen hast, können wir zur nächsten Stufe kommen.” , sagte Verela zweideutig.
Loui verstand ganz gut, was sie meinte und fühlte, dass sie Verela nicht widersprechen konnte und auch nicht wollte.
“Also ich hätte nichts dagegen.”
“Gut dann folge mir Schätzchen.”
Loui hob bei dem Wort “Schätzchen” die rechte Augenbraue, ließ es aber auf sich beruhen.
Normalerweise war Loui auch überhaupt nicht schüchtern, doch in der Gegenwart dieser Frau hatte sie irgendwie Komplexe sich so zu geben wie sie war.
Sie verabschiedete sich von Nadine und ihrer Loverin und begleitete Verela zu ihrem heißen Motorrad, das völlig schwarz war.
Die Fahrt führte Loui in eine extravagante Gegend, in der es sehr große Appartements, die sich ein Normalsterblicher nicht leisten konnte, gab. Die Wohnung im unteren Geschoss bestand aus einem riesigem Zimmer. Das Zimmer war in eine nagelneue, und auch nicht sehr billige, Küche und in ein Wohnzimmer, das nicht spärlich ausgestattet war, aufgeteilt. Verela deutete auf die schwarze Ledercouch.
“Du kannst deine Tasche dort hinlegen.”
Verela führte sie dann die Treppe, die mitten im Raum zu einem weiteren Zimmer führt, herauf. Oben gab es, bei der gleichen Größe des Raumes wie unten, nur ein 5m langes und 3m breites Bett mit verführerischer schwarzer Seide und einem 7m langen Schrank. Auf dem Boden lag ein großes schwarzes und sehr dichtes Fell.
Verela kam in einem gemächlichen Schritt auf sie zu und drückte ihr ein Sektglas in die Hand, das sie aus der Küche mitgebracht hatte.
“Auf uns beide und die hoffentlich noch sehr aufregende Nacht, die vor uns liegt.”
Loui nahm einen kleinen Schluck und setzte das edel verzierte Glas auf die Kommode neben dem Bett.
Mit sanfter Gewalt zog Verela sie zu sich und küsste sie wieder so einfühlsam und liebevoll. Diesmal erwiderte Loui den Kuss, der langsam aber sicher zu einem Zungenkuss wurde. Sie fühlte, wie eine erotische Hitze in ihren Körper aufstieg und sie fast wegschmolz. Die langen Finger Verelas umfassten ihre Taille, so dass es im ganzen Körper kribbelte. Loui´s Hände glitten wie von selbst an Verelas Schultern empor und streiften ihren Mantel ab. Sie spürte wie sie zwischen den Schenkeln feucht wurde. Die Frau raubte ihr sämtlichen Sinne.
Verela schubste Loui fast kaum spürbar auf das Bett, setzte sich auf ihr Becken und begann Loui wieder zu küssen, doch diesmal blieben ihre stürmischen Küsse nicht auf Louis weichen Lippen, sondern glitten sanft an ihrem Hals entlang, während ihre Hände die Knöpfe des Mantels öffneten, die bis jetzt Loui`s Oberkörper bedeckt hielten. Verelas kundige Lippen reizten die Brüsten ihrer unerfahrenen Gespielin.
Indem verlor Loui die Kontrolle über ihre Hände, die nur noch den sehnlichen Wunsch hatten, diesen allzu verführerischen Körper zu berühren und in all seiner Pracht zu spüren. Ihre ungeschickten und vor Erregung auch zittrigen Finger glitten auf Veralas Rücken, öffneten umständlich das hinten geschnürte Korsett. Endlich hatte sie es geschafft und das lästige Kleidungsstück fiel. Vorsichtig, fast so, als würde sie sich verbrennen, tasteten die Fingerkuppen über Verelas samtweiche Haut die sehr füllige Oberweite hinauf. Auch die Hosen von beiden und Stiefel von Verela waren bald im Eifer des Gefechts von den Körpern verschwunden.
Das erotische Verlangen, das unaufhaltsam von Loui Besitz ergriff wurde immer stärker, ja fast zur Qual. Mit funkelnden Augen schob sich Verela tiefer und begann mit feuchten Lippen die Innenseiten von Loui´s Schenkeln zu küssen.
Plötzlich durchfuhr Loui ein geiler Schock. Die Zunge ihrer aufreizenden Lehrerin glitt genau auf ihr glühendes Lustzentrum zu und verharrte dort ein Augenblick. Tausende kleinere Blitze wurden von dieser Berührung in den immer heißer werdenden Körper der verwöhnten Frau gesendet und Loui spürte, wie sich ihre Gefühle zu einer “Explosion” sammelten. Dann fühlte sie, wie sich Verelas Finger in sie schob. Die Bewegungen in ihr wurden immer schneller und intensiver. Keuchend lechzte sie dem zustoßenden Finger entgegen, spürte gleichzeitig die wahnsinnige Zunge auf ihrem Kitzler und explodierte in einem lautem Aufschrei. Zuckend entlud sie sich in der sie quälenden Hand, brachte kreischend immer wieder ihr pumpendes Becken nach vorne und fiel dann erschöpft auf den Rücken. Kleine Sterne tanzten vor ihren Augen, doch das unsägliche Lustgefühl ließ sie einfach nicht los.
Aber irgendwie hatte sie auch das Gefühl, sich revanchieren zu müssen und kroch nun ihrerseits zwischen die weit geöffneten Schenkeln ihrer lesbischen Gespielin, deren dick angeschwollenen Schamlippen sie magisch anzogen. Erotisierend und fast betäubend stieg ihr der geile Geruch der immer noch seltsam anmutenden Frau in die Nase und unter einem unheimlichen Zwang schob sie ihr Gesicht zwischen die weit gespreizten Schenkel.
Dick und prall sah sie den geilen Lustknoten hervor stehen, doch die seltsame Farbe ließ sie einen Moment zögern. Er war bläulich fast grau, doch dieser intensive Geruch ließ sie alle Bedenken bei Seite werfen und sich auf die verführerische Knospe stürzen. Fest, fast brutal saugte sie sie ein, spürte, die erregten Zuckungen ihrer immer heißer werdenden Partnerin, die nun ihren Kopf ergriff und sie noch fester gegen die glühende Möse drückte.
Gewaltig brach es über Loui herein, sie vergaß alles, hatte nur noch die feuchte Kirsche in ihrem Mund, die sie nach allen Regeln der Kunst in ihm massierte. Sie spürte die feuchten Fluten zwischen ihren eigenen Beine, spürte wie sich die Schlucht vor ihr mit nasser Lust füllte und ließ in atemberaubender Geschwindigkeit immer wieder ihre Zunge über diesen empfindlichen Punkt rasen.
Gierig machte sich Loui mit den Daumen Platz, schob die vollen Schamlippen weit zurück und verbiss sich in dem geilen Paradies. Verela rastete nun völlig aus, bäumte sich auf, schrie, riss ihr in den Haaren.
In der nächsten Sekunde passierte es, ein geiler Blitz schoss durch Verelas Leib, schleuderte sie in das ersehnte Paradies und genau in diesem Augenblick fühlte auch Loui, wie es ihr erneut kam, und zuckte zwischen den nassen Schenkeln hin und her. Sie sah noch, wie ihr Verela ihren warmen Sud entgegen spritzte, fühlte auch in sich die unendliche Erleichterung und fiel plötzlich in einen tiefen Schlaf.
Ein stechender Schmerz am Hals ließ Loui aufschrecken. Über ihr saß Verela und biss ihr in den Hals. Loui wollte aufschreien, wollte sich wehren, stemmte sich dagegen, als sie völlig überraschend sämtliche Kräfte verließen und sie innerlich in ein tiefes schwarzes Loch stürzte.
Als Loui die Augen aufschlug, sah sie sich um. Sie war in dem Bett von Verela. Plötzlich erinnerte sie sich an die vergangene Nacht und dass sie in Ohnmacht oder was ähnlichem gefallen war.
“Oh schon aufgewacht? Ich dachte du kommst nie mehr zu dir. Normalerweise dauert das nicht so lange. Ich musste deinetwegen 3 Tage auf frische Nahrung verzichten.”
“Was war los? Warum hast du mich gebissen? Was bist du?” , sagte sie an Verela gewandt, die auf dem Fell vor dem Bett lag und sie anguckte.
“Dreimal darfst du raten. Ich bin das, was du jetzt auch bist.”
Loui verstand nicht und ließ sie das in einem fragenden Blick wissen.
“Ich und du, Kleines, sind Vampire. Ich hoffe ich muss dir jetzt nicht erklären, was ein Vampir ist.”
“Aber… das kann doch… aber ich verstehe nicht… warum…?”
“Schätzchen finde dich damit ab. Du lebst ewig, sei froh. Du musst nur auf die Sonne verzichten und auf richtiges Essen. Dafür kriegst du Blut, was meiner Meinung nach viel besser schmeckt.”
“Aber warum ich?”
Mittlerweile sind 3 Jahre vergangen und Loui hatte sich damit abgefunden ein Vampir zu sein. Sie hatte sich ein Appartement in der gleichen Gegend angeschafft und gestaltete ihre Jagd genauso wie Verela. Sie ging tagtäglich in einen der mindestens 60 Lesben- oder Heteroclubs hier in New York und nahm sich einen Lover oder Loverin mit nach Hause um erst mal mit ihr Spaß zu haben und sie danach leer zusaugen. Einige der Mädchen oder Männer ließ sie am leben, damit diese Nachkommen ihrer Rasse wurden. Sie verdiente sich ihr Geld, indem sie Bücher schrieb und war felsenfest davon überzeugt auf ewig zu leben.