Schwerelos

Schwerelos

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Die Zeit verging quälend langsam und flog wie im Zeitraffer an mir vorbei. Es ist schon mehr als merkwürdig; diese Zugfahrt dauerte mir einfach viel zu lang und ich würde doch schneller an meinem Ziel sein, als ich es wollte. Da war es wieder dieses Gefühl des Zwiespalts, das einen wie schwerelos zwischen Welten schweben und einem die Gedanken ununterbrochen um dieselben Fragen kreisen läßt. links-rechts, vor-zurück, ja-nein ???

Und da war auch wieder diese Frage: „Was mache ich hier eigentlich ?“ Gestern abend hätte ich sie noch klar beantwortet: „Ich bewege mich auf dem Weg hin zur Erfüllung meiner Fantasien und Träume !“ – Aber jetzt ? – „Was machst du da ?“ …. War es richtig ? … Ja, es ist genau richtig, ODER ?

Mit meinen in einer Endlosschleife gefangenen Gedanken, vergingen die Minuten wie eine Ewigkeit. „Wie lange dauert diese Fahrt denn noch ?“ Doch ohne meinen Kopf klar zu bekommen und der Antwort, nach der ich suchte auch nur ein kleines Stück näher gekommen zu sein, hallte aus dem mir jetzt unbarmherzig erscheinenden Lautsprecher in meinem Abteil der Name meines Zielbahnhofs.

Die letzten Minuten bis zum Halt des Zuges verstärkten meine Nervösität. „Wieso bist du so nervös ? Schließlich kennst du sie doch gut genug, hattest Kontakt per E-mail, Chat, Briefen und hast sogar mit ihr telefoniert und das mehr als nur einmal. Du vertraust ihr doch.“ – Ja ! Ich liebe sie. …. Nie hätte ich mir träumen lassen, daß so etwas wirklich möglich ist, daß du dich Hals über Kopf so an eine Frau verlieren könntest, die du nur auf Entfernung hast kennenlernen können. In den letzten Tagen hatte es dich immer so stark hierher in ihre Nähe gezogen, und jetzt ? Was war denn jetzt los ? War das Angst ? – Nein. – Ungewissheit ? – Ja ! Es war die Ungewissheit, das Nichtwissen, was wohl passieren wird. Ja, ich würde die Kontrolle, die mir in meinem Leben sonst sehr wichtig ist, einfach für ein Wochenende aufgeben. Ich würde nicht in der Lage sein, Einfluß zu nehmen, auf das, was in den nächsten zwei Tagen mit mir geschehen würde. Häufig schon hatte ich mir diese Situation vorgestellt und auch schon auf der Basis von Chat mit ihr erlebt. Es war immer sehr aufregend und unglaublich erregend gewesen. Doch nun war es etwas Anderes. Sie würde mir gleich in ihrer realen Gestalt gegenüber stehen und mich von Angesicht zu Angesicht demütigen und ich werde alles geschehen lassen …. müssen. – Ich bin IHR Sklave !

An meinem Fenster vorbei fliegend erschien das Schild mit dem Namen des Bahnhofs und die Bremsen brachten den Zug quietschend zum Stillstand. – Ich war da !

Ohne auch nur ein einziges Gepäckstück („Gepäck? – Wozu? Alles was du brauchst, habe ich hier !“, hatte sie mir gesagt.) stieg ich aus dem Zug und mich durch die vielen, von Bahnsteig zu Bahnsteig hastenden Menschen drängend verließ ich die Bahnhofshalle in Richtung der Taxistände. Die wuselnden Menschen nahm ich bloß noch als unwirkliche Schatten war, denen es auszuweichen galt; zu sehr war mein Blick auf das Bevorstehende fixiert.

Am Taxistand angekommen, stieg ich in eines der dort schon auf mich wartenden Fahrzeuge…. Ob sie wohl auch schon auf mich warten würde ? Was fühlt sie in diesem Moment ? Ist sie auch so nervös wie ich, oder ist sie die Ruhe selbst ? … Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, schließlich ist es auch ihre erste reale Erfahrung. Hatte sie doch bisher nur verbal zuschlagen können, würde sie heute die Möglichkeit haben, es wirklich zu tun. – Ich nannte dem Fahrer ihre Adresse und begann die letzte Fahrt, die mich jetzt noch von meinem Schicksal trennte. Plötzlich mußte ich innerlich lachen; wenn der Fahrer bloß wüßte, in welche Situation er mich jetzt gleich bringen würde. Aber schon war da wieder meine Ungewissheit, meine Nervösität. „Jetzt übertreibst du’s ja mal wieder. So schlimm kann’s doch garnicht werden. Du weißt doch, daß sie nichts tun wird, was dir Schaden zufügen könnte.“ Ich hatte Recht. Ich vertraue ihr hundertprozentig. …. Nervös war ich aber dennoch und je näher ich ihr kam, desto nervöser wurde ich auch. …

… Ich dachte darüber nach, wie ich hierher gekommen war, darüber, wie alles angefangen hatte. Da endeckt man ganz für sich allein Fantasien und plötzlich muß man feststellen, daß man damit nicht alleine ist und es stattdessen eine Vielzahl an Menschen gibt, die das Gleiche fühlen und die die eigenen Empfindungen auch sehr genau verstehen können. Plötzlich gibt es Worte, Definitionen, Bilder und Texte, die das, was sich da schon lange im Kopf rein intuitiv abspielt, klar beschreiben und es gibt Menschen, mit denen man sehr offen über intimste Dinge reden kann. Die innere Gefühlswelt bekommt ein klareres Gesicht und man entdeckt bewußt einen Teil seiner Persönlichkeit. … Irgendwann dann traf ich sie. Im Chat natürlich. Von der ersten Minute an war ich in ihren Bann gezogen. Niemals zuvor in meinem Leben bin ich so einer Frau begegnet, die soviel Wärme, soviel Energie und solch eine erotisierende Dominanz ausstrahlt, wie sie. Mir war sehr bald klar, ihr würde ich mich bedenkenlos anvertrauen, mich mit Haut und Haaren ihrer Welt hingeben. Wir führten viele Gespräche über alles Mögliche, wir chatteten, wie schrieben E-mails und Briefe, wir telefonierten. Wir verstanden uns einfach und es entwickelte sich ein Band zwischen uns, daß uns immer stärker zueinander hin zog. Nun würden wir uns zum ersten Mal treffen und uns greifbar gegenüberstehen. Was würde ich gleich zu ihr sagen ? Was würde sie sagen ? Tausendmal ging mir diese Szene in den vergangen Nächten schon durch den Kopf, in tausend verschieden Varianten, dabei die Gewissheit, daß es gleich doch völlig anders ablaufen würde.

„ …Hallo ? “ – Der Taxifahrer holte mich wieder zurück auf den Boden der Realität, in der ich nun am Ende meiner Reise angekommen war. – Oder sollte es doch eher der Beginn meiner Reise sein ?

Der Wagen hielt jedenfalls vor dem Haus, in dem sie wohnte. Ich bezahlte den Fahrer, murmelte einige undeutliche Dankes- und Abschiedsworte und stand bald alleine am Rand der wenig befahrenen Straße und spürte, wie mein Herz nun viel schneller zu schlagen begann. Ich atmete noch einmal tief ein und ging dann langsam durch die Einfahrt auf die Haustür zu. In mir tobte ein Tornado der Gefühle – Freude, Unsicherheit, Glück, Nervösität – Ich war wie schwerelos.

Jetzt noch einige Stufen hinauf und schon stand ich vor der Klingel, an der ich auch ihren Namen lesen konnte. Die Situation erschien mir seltsamerweise unrealistisch, aber ich war tatsächlich da. Ich klingelte und lauschte, was sich hinter der Tür abspielte. Einige Zeit passierte nichts und ich wartete ungeduldig. Plötzlich hörte ich leise Schritte, die sich dem Eingang näherten, die Tür öffnete sich und mit glänzenden Augen und einem freundlichen Lächeln auf den Lippen stand sie da. Sie wirkte hier noch hübscher als auf dem Foto, das sie mir vorher mal geschickt hatte; das Bild hatte wirklich nicht zu viel versprochen. Mit den Worten: „Hallo. Komm’ doch einfach rein.“ erlöste sie mich aus meiner Starre. „Schön das du endlich da bist.“ Nun fand ich auch wieder zu meiner Sprache und begrüßte sie und nachdem sie die Tür hinter mir geschlossen hatte, fielen wir uns in die Arme und unsere Lippen suchten einander zu einem langen, zärtlichen Kuß. Verschwunden waren sämtliche Bedenken und Unklarheiten – ich war da, wo ich hingehörte und wenn ich jemals den perfekten Moment in meinem Leben erlebt hatte, so war es genau jetzt.

„Du weißt ja, warum du hier bist – du wirst für dieses Wochenende mein Sklave sein und wirst dich mir unterwerfen. Bist du bereit dazu, mir zu gehorchen, was immer ich auch von dir verlange?“ – „Ja. Ich werde dir gehorchen. Ich gebe mich in deine Hände.“ – „Ich bin sehr froh, daß du das sagst. Als mein Sklave brauchst du selbstverständlich keine Kleidung, also zieh’ dich aus! Dies soll auch das Zeichen deines Einverständnisses sein.“ Zögernd begann ich mich auszuziehen. Es war ein sehr merkwürdiges und demütigendes Gefühl, als ich schließlich gänzlich nackt vor ihr stand und sie mich in ihr Wohnzimmer führte.

Mit einem breiten Lächeln sagte sie: „Setz’ dich und fühl dich wie zu Hause. Ich werde deine Klamotten wegbringen und uns einen Kaffee machen. Dagegen wirst du nach der langen Fahrt ja sicherlich nichts haben, oder ?“ Dann verschwand sie durch die Tür, durch die sie mich hineingeführt hatte und da saß ich nun ohne Kleidung auf dem gemütlichen Ecksofa.
Ich wartete und schaute mich unruhig im gemütlichen und modern eingerichteten Wohnzimmer um. Ich fühlte mich unbehaglich und erregt zugleich. Ich saß hier meines letzten Schutzes, meiner Kleidung beraubt in einem mir völlig fremden Haus und hatte keine Ahnung, was als nächstes passieren würde. Ich schaute auf die Uhr, die an der Wand hing; es war jetzt fast viertel vor 3 und vor mir lagen noch etwas mehr als 48 Stunden zusammen mit ihr, meiner Herrin. Zwei Tage voller Lust, Schmerz, Demut, Glück und Liebe. Die Gedanken an das Bevorstehende erregten mich immer mehr, als ich mir plötzlich des warm pulsierenden Auflebens meines Schwanzes bewußt wurde. Sofort überkam mich ein großes Schamgefühl, daß mich gleichzeitig immer noch weiter erregte und so meinen Schwanz zu seiner ganzen Größe wachsen ließ, und der so einfach nicht mehr zu verstecken war.

In diesem Moment kam meine Herrin wieder herein, ein Tablett mit einer Kanne Kaffee und zwei Tassen vor sich her tragend. „Ahh, ich sehe, du fühlst dich ja schon ausgesprochen wohl hier.“, sagte sie mit einem frechen Grinsen, „Du brauchst garnicht zu versuchen deinen Freund da zu verstecken, denn er ist sowieso mein Eigentum! Öffne deine Schenkel ruhig weiter, damit ich ihn noch besser sehen kann“ Mit rotem Kopf weitete ich meine Sitzposition und gab den von ihr geforderten Blick frei.

Während sie nun uns beiden den Kaffee in die Tassen goß, sagte sie: „Ich werde dich jetzt mit den Regeln bekannt machen, die für dich hier ab sofort gelten werden. Diese Regeln sind absolut verbindlich und ich werde jeden Verstoß, den du begehst angemessen bestrafen. Also höre mir gut zu, denn ich werde sie dir nicht wiederholen. Danach wirst du die Regeln nur noch durch die Strafen beigebracht bekommen.“

Meinen Kaffee schlürfend hörte ich also aufmerksam zu. – „Du sprichst nur, wenn du etwas gefragt wirst und antwortest dann ehrlich, im ganzen Satz und mit einer entsprechend respektvollen Anrede. Deine Grundhaltung ist die knieende Position mit geöffneten Schenkeln , den nach oben gedrehten und auf die Knie gelegten Handflächen und einem zwischen die Knie gerichteten Blick. Wenn du keinen anderen Befehl bekommst, hast du so zu sitzen. Auch bei jeder anderen Haltung ist von dir darauf zu achten, daß meinem Blick oder Griff in deinen Schritt nichts im Wege steht. Das Einzige, was du ungefragt äußern darft, ist die Frage nach einem Toilettengang, den ich dir dann entweder erlaube oder auch nicht erlaube. Eine Wiederholung der Frage ist dir aber verboten. Strafen, die du von mir erhälst sollst du dankbar entgegennehmen und ihre Lehre verinnerlichen. Ansonsten ist das, was ich sage und verlange für dich bindend – ich möchte niemals Einwände hören, sondern nur ein klares ’Ja, Herrin’ – Hast du das alles verstanden ?“ – „Ja, meine Herrin.“ – „Ah, ich sehe, du hast wirklich aufgepaßt. Für den Anfang schon nicht schlecht.“ Mit diesen Worten stand sie auf und ging zum Wohnzimmerschrank und entnahm diesem eine kleine Pappschachtel. Darin befanden sich einige Lederriemen, die sie mir herüberreichte. „Ich möchte, daß du dir das Halsband, die Fuß- und Handfesseln jetzt als dein endgültiges Einverständnis anlegst. Ab dann beginnt dann offiziell dein Dasein als mein Sklave und es gibt dann auch kein Zurück mehr für dich. Diese Riemen wirst du auch ununterbrochen tragen, damit du auch wirklich nie vergißt, was du bist …“ – Ich bin IHR Sklave. Ich schaute mir die Fesseln noch ein letztes Mal von ’aussen’ an und begann dann, sie an mir zu befestigen, während meine Herrin mit dem Kaffeegeschirr in Richtung Küche verschwand.

Jetzt war ich endlich ihr Sklave. Zwar hatte ich auch vorher schon so empfunden, nur war es jetzt aber real und unbestreitbar. Mir der nun geltenden Regeln gewahr werdend, beeilte ich mich, meine Sklavenhaltung auf dem Boden knieend einzunehmen.

Als meine Herrin nach einigen Minuten wieder das Wohnzimmer betrat, begann mein Herz wieder schneller zu schlagen. Meine Reise ins Ungewisse, in die Schwerelosigkeit der Gefühle hatte nun begonnen und ich war fest entschlossen meiner Herrin ein guter Sklave zu sein und mich von ihr durch die dunkle Welt der Lust führen zu lassen. Ich werde gehorsam sein, weil sie es so will.

Ohne ein Wort zu sagen ging sie um mich herum und blieb dann vor mir stehen. Ich blickte auf ihre Schuhe und wartete — aber es passierte erstmal nichts, was meine Unruhe noch steigerte. – „Steh’ auf, Sklave !“, kam es plötzlich von ihr, „Ich möchte dich erstmal genau begutachten.“ – „Ja, Herrin“, beeilte ich mich zu sagen und richtet mich mit gesenktem Blick auf. – „Nimm die Beine weiter auseinander und lege deine Hände an deinen Hinterkopf.“ Wieder gehorchte ich schnell – ich wollte meine Herrin auf keinen Fall entäuschen. Sie ging nun wieder um mich herum und hinter mir angekommen, griff sie kräftig an meinen Hintern. Überrascht zuckte ich zusammen – ich war einfach zu sehr angespannt und da genügte diese eigentlich harmlose Handlung, mich für einen Moment aus der Fassung zu bringen. – „Willst du wohl stillhalten, Sklave !“, herrschte sie mich an. – „Ja, Herrin.“ Sie streichelte mir noch ein paar mal über meine entblößten Backen und über meinen Rücken und ging dann langsam weiter um mich herum. Wieder vor mir stehend strich sie mir mit ihren Fingerspitzen über meine Brustwarzen, dann langsam abwärts in Richtung meines Bauchnabels. Ihre zärtlichen Berührungen lösten ein Kribbeln in mir aus, daß sich durch meinen ganzen Körper zog und eine Gänsehaut verursachte. Unvermittelt griff sie mir in meinen Schritt – ich mußte mich aufs äußerste zusammen reissen, um nicht wieder zurückzuzucken. Jeder Muskel meines Körpers spannte sich an, während meine Herrin meinen Sack und Schwanz ruhig abtastete. – „Du bist sehr schlecht rasiert, Sklave, ich spüre noch Stoppeln.“ – „… aber …“ – „Was ’aber’ ? Hab’ ich dir das Wort erteilt ?“ – „Nein. Verzeiht.“ – „Verzeiht was ?“ Mich meines Fehlers bewußt werdend, beeilte ich mich zu sagen: „Verzeiht, Herrin. Ihr habt mir nicht erlaubt zu sprechen, Herrin.“ – „Deine Verfehlungen erinnern mich daran, daß ich ja noch etwas vergessen habe. Bleib’ hier stehen und rühr’ dich nicht vom Fleck. Verstanden?“ – „Ja, Herrin.“ Sie verließ das Zimmer wieder und ich ärgerte mich über mich selbst, daß ich schon die leichtesten Regeln verletzt hatte. Es war wohl doch nicht so leicht, wie ich gedacht hatte – ich mußte noch besser werden.

Nach einigen Minuten kehrte meine Herrin zurück, stellte sich vor mich und bedeutete mir aufzusehen, damit sie mir das zeigen konnte, was sie mitgebracht hatte. Es war eine Riemenpeitsche aus Leder und offensichtlich zu meiner Bestrafung vorgesehen. – „Weißt du, warum ich diese Peitsche hier geholt habe, Sklave ?“ – „Ja, Herrin. Ihr werdet mich damit bestrafen, Herrin.“ – „Du hast du gut aufgepasst, Sklave.“, sagte sie lachend. „Ich möchte, daß du mich um deine Bestrafung bittest.“ – „Bitte bestraft mich, Herrin.“ – „Das geht aber auch ausführlicher. Warum soll ich dich bestrafen ? Bitte mich noch einmal darum, aber so, daß ich merke, daß du verstanden hast, warum das notwendig ist.“ – „Herrin, ich bin nicht ausreichend rasiert, habe ungefragt gesprochen und habe die Anrede vergessen. Dafür muß ich bestraft werden, damit ich ein besserer Sklave werde.“ Lachend erwiderte sie: „Tja, wenn du mich soo lieb darum bittest … Dein Wunsch soll mir Befehl sein, mein Sklave. Du wirst 10 Schläge aufdeinen nackten Sklavenarsch bekommen. Dreh’ dich um und beuge dich ein wenig vor. Ich will deinen Arsch sehen.“ Wie befohlen nahm ich sofort die gewünschte Haltung ein. – „Du wirst schön stillhalten und ich möchte auch keinen Mucks von dir hören.“ – Ich war nun bereit – bereit die Strafe, die ich verdient hatte zu empfangen und wartete auf den ersten Peitschenhieb. Unruhe stieg in mir auf, als der erwartete Hieb ausblieb. Meine Herrin gab keine Regung von sich und weil ich mit dem Rücken zu ihr stand, wußte ich nach einigen ewig dauernden Minuten nicht einmal mehr ob sie überhaupt noch im Zimmer war. Mein Puls begann sehr schnell zu schlagen. Warum fing sie nicht endlich an ? Ich begann nun abwechselnd zu frieren um kurz darauf wieder von einer Hitzewelle erfaßt zu werden. In mir tobte ein Gefühlschaos. Meinen Gedanken ging es nicht anders, sie drehten sich im unaufhaltsam im Kreis und waren nicht unter Kontrolle zu bekommen. – Da endlich zischte es hinter mir. Erlöst und erschrocken spannten sich sämtliche Muskeln in meinem Körper an, doch ein Schmerz blieb aus. Meine Herrin hatte den Schlag an mir vorbei gehen lassen. Ich entspannte mich wieder und schon ließ mich ein weiteres Zischen meine Anspannung explodieren. Doch wieder erhielt ich keinen Treffer. Dieses Spiel wiederholte meine Herrin noch ein paarmal, während sie damit meine Anspannung immer weiter nach oben trieb. Ich wünschte mir in diesem Augenblick nichts sehnlicher, als endlich geschlagen zu werden, wollte endlich den Schmerz, der zu dem Zischen gehörte auf meinem nackten Hintern spüren.

Es zischte wieder, und diesmal traf mich die Peitsche. Ein brennender Schmerz breitete sich über meinen Hintern aus und die Gefühle, die von ihm ausgingen waren verwirrend vielfältig. Ich spürte Erleichterung, Demütigung, Erregung und zugleich Angst vor dem nächsten Schlag. Dieser ließ dann auch wieder etwas länger auf sich warten. Meine Herrin verstand es ausgezeichnet, meine Anspannung auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Nach einigen angedeuteten Hieben bekam ich drei in sehr kurzen Abständen und ich mußte sämtliche meiner Kräfte bündeln, um nicht vor Schmerz meine Position zu verlassen. Der nächste Schlag war härter als die Ersten und ich biß mir auf die Lippe, um keinen Laut von mir zu geben. – „Wie viele Schläge hast du jetzt von mir bekommen, Sklave?“ – „Ihr habt mich fünfmal geschlagen, Herrin.“ – „Und wie viele wirst du noch erhalten ?“ Leise antwortete ich: „Noch fünf, Herrin.“ – „Ich habe dich nicht verstanden, Sklave. Bitte mich um die restliche Strafe.“ Ich sprach nun lauter

: „Bitte, Herrin. Meine Bestrafung ist noch nicht ausreichend. Schlagt mich bitte noch fünfmal.“ – „Gut, Sklave. Lege jetzt deine Hände hinter Deinen Rücken.“ Ich gehorchte und meine Herrin verband meine Armfesseln mit einem kurzen Doppelkarabinerhaken. – „Und jetzt komm’ mit. Ich werde deine Bestrafung nun woanders fortführen.“ Sie schob mich, mit meinen hinter meinem Rücken gefesselten Armen, zu einem Eßtisch, auf den sie meinen Oberkörper runterdrückte. In dieser Position präsentierte ich meiner Herrin meinen Hintern noch besser und es gab für mich so keine Möglichkeit die Wucht der Schläge durch Abfedern zu mildern. Jetzt gab es zwischen den Schlägen nur kurze Pausen, die mich aber jeden Treffer gut und einzeln spüren ließen. Es folgte ein Schlag dem Nächsten, mein Hintern brannte und Hitze breitete sich von dort über meinen ganzen Körper aus. Der zehnte und letzte Peitschenhieb traf mich am Härtesten und der von ihm ausgelöste Schmerz schien durch meinen ganzen Körper zu zucken. Ich mußte einen Aufschrei mit aller Kraft unterdrücken und meinen Lippen entwich nur ein leichtes Stöhnen. – „So, mein Sklave, du wirst dich jetzt für die Strafe bedanken. Auf die Knie mit dir!“ Ich erhob mich vom Tisch und ließ mich vor meiner Herrin auf die Knie sinken. – „Danke, Herrin, für die Auspeitschung. Diese Strafe wird mir helfen, ihnen ein besserer Sklave zu werden.“ – „Und nun küße die Schuhe deiner Herrin.“ – „Ja. Herrin.“ Ich beugte mich hinunter und gab beiden Schuhen einen Kuß. – „Das reicht, Sklave. Steh’ auf und komm’ mit.“ Sie führte mich nun aus dem Wohnzimmer heraus, in den Flur, eine Treppe hinauf bis zu ihrem Schlafzimmer und befahl mir, nachdem sie meine Arme wieder befreit hatte mich rücklings auf das Bett zu legen. Aus einem Schrank nahm meine Herrin einen schwarzen Schal, den sie über meine Augen legte und hinter meinem Kopf zusammen knotete. Jetzt war ich blind und lauschte angestrengt, was meine Herrin jetzt noch alles tat. Ich hörte wieder die Schranktür und ohne auch nur ein Wort zu sagen zog sie dann meine Arme in Richtung Kopfende um sie dort anzubinden und ohne Widerstand ließ ich sie gewähren. Ihre Schritte gingen um das Bett herum zum Fußende und jetzt wurden auch meine Beine weit gespreizt am Bett befestigt.

Offen präsentiert, meiner Bewegungsfähigkeit und des Sehens beraubt lag ich nun vor ihr. – „Tja, mein Sklave, ich hoffe, du hast es recht bequem so, denn ich werde dich jetzt erstmal etwas alleine lassen. Ich habe noch etwas zu erledigen und ich kann dich dabei momentan nicht brauchen. Ich werde mich später wieder um dich kümmern.“ Mit diesen Worten verließ sie das Zimmer und ich hörte nur noch, wie sie die Tür hinter sich schloß. Um mich herum herrschte Stille und ich war allein mit mir, meinem glühenden Hintern und meinen immer noch tobenden Gedanken. Was würde wohl als Nächstes geschehen ? Und vor allem, wie lange werde ich hier warten müssen ? Die Antwort auf diese Fragen kannte in diesem Moment nur eine einzige Person.

Um mich herum war kein Laut mehr zu vernehmen und ohne die Möglichkeit etwas zu sehen oder mich zu rühren, verlangsamte sich für mich die Zeit bis hin zum Stillstand. Die Schmerzen meines Hinterns spürte ich nun weitaus intensiver und fühlte mein pochendes Herz, dessen Pulsschlag jetzt für mich deutlich hörbar wurde.

Meine Gedanken begannen, sei es aus Nervosität oder auch nur aus Langeweile, weil ich ja nichts Anderes tun konnte, aufgeregt zu arbeiten, ohne daß aber ein einzelner Gedanke klar zu erfassen gewesen wäre. Es war mehr ein wildes Durcheinander an Gefühlen, daß sich in meinem ganzen aufgespreitzten Körper auszubreiten schien.

Mehr und mehr überkam mich das starke Bedürfnis, mich aufzurichten, die Augen zu öffnen und meinen nackten Körper zu bedecken. Ich zog an den Fesseln, versuchte mich zu bewegen, ich drehte den Kopf hin und her, in der unlogischen Hoffnung so etwas sehen zu können, meine Muskeln verspannten sich. – „Ich halte das nicht mehr aus – ich schaff’s nicht.“ Dieser Satz tauchte nun wieder und wieder in meinem Kopf auf und und vergrößerte meine Qual.

Ich mußte es aber einfach aushalten, denn SIE hatte es mir auferlegt und ich gehöre ihr. – „Ich bin ihr Sklave.“ – Diese Einsicht erschien mir wie ein Licht in meiner Dunkelheit, wie die helfende Hand, an die ich mich nun ganz fest klammerte.

Ich atmete tief ein und mit der Einsicht als Wegweiser begann ich mich langsam zu entspannen. Ich ließ meinen Kopf ruhig in das Kissen sinken und lockerte meine Muskeln – ich ließ mich einfach treiben auf dem Ozean, den meine Herrin mir geschaffen und auf dem sich mich ausgesetzt hatte. Ich gab mich einfach hin – der Situation – der Dunkelheit – der Offenheit meines Körpers – der Stille – der Hitze meines Hinterns, die sich von dort aus in alle Richtungen ausbreitete. Pochend stieg diese Hitze nun auch wieder in meinen Schwanz, der sich schnell hart nach oben streckte und ich genoß das Gefühl meiner Hingabe.

Ich weiß nicht, wie lange ich dort so da lag – Raum und Zeit waren einfach nicht mehr von Bedeutung – als sich die Zimmertür wieder öffnete und sich mir Schritte näherten. – „ So, mein Sklave, jetzt hast du hier lang genug faul im Bett herum gelegen.“ Ich sah ihr ironisches Lächeln bei diesen Worten förmlich vor mir. Ich spürte, wie sie sich neben mich auf das Bett setzte. Ihre Hände begannen mich zu streicheln, sie fuhr mit den Handflächen über meinen ganzen Oberkörper, um dann mit den Fingerspitzen meine Brustwarzen zu umkreisen. Ihre Zärtlichkeiten versetzten mich sehr schnell in Erregung – überall in mir begann es zu kribbeln, bekam wieder eine Gänsehaut und meine Nippel richteten sich auf.

Meine Herrin spielte mit ihnen, streichelte sie, zupfte an ihnen oder zwirbelte sie mit ihren Fingerspitzen, als mich plötzlich ein scharfer Schmerz in meiner linken Brustwarze mit einem halb unterdrückten Schrei zusammen zucken ließ. – „Naa ? Gefällt dir das auch so, wie die Streicheleinheiten ?“, fragte sie mich, aber ich antwortete nicht sogleich. Ich wollte ’Ja’ sagen, traute mich aber auch nicht so Recht, mir das zuzugeben und es offen auszusprechen. – „Was ist, Sklave ? Hast du mich nicht verstanden ?“, herrschte sie mich an und drehte dabei ein Wenig an der Klammer, um den Schmerz noch zu verstärken. – „Doch, Herrin, ich habe dich verstanden.“, antwortete ich und fügte dann mit leiserer Stimme hinzu: „Ja. Es gefällt mir.“ – „Also, wenn das so ist, dann bitte mich doch um die zweite Klammer an deiner anderen Brustwarze.“ Immer noch etwas zögernd bat ich: „Bitte Herrin, befestigt auch die andere Klammer.“

Sie antwortete mir nicht und ich wartete auf den Schmerz, den mir das Zubeißen der Klammer sicher bald bescheren würde, aber es passierte erstmal gar nichts. Keine Regung meiner Herrin war zu vernehmen. Sie mußte mich doch verstanden haben – worauf wartete sie denn noch ? – Unruhe überkam mich, während ich immerzu an den bevorstehenden Schmerz denken mußte. Ich hielt meinen Atem an und spürte, wie mein Herz in mir stark zu schlagen begann. Ich wollte es jetzt endlich spüren, hatte aber doch Angst davor.

Wie ein Blitz durchfuhr mir der Schreck, als etwas Kaltes, Metallisches meine Brustwarze berührte. Langsam umkreiste meine Herrin sie mit der Klammer. Ich atmete in tiefen, schnellen Zügen. Da, endlich schnappte sie zu und der Schmerz entlockte mir ein leises Stöhnen.

Ich spürte nun, wie sich meine Herrin über mich beugte und mir zärtlich meine Wangen streichelte. Sie nahm meinen Kopf in ihre Hände und gab mir einen langen, liebevollen Kuss, den ich glücklich erwiderte.

Sie begann nun wieder, mich zu streicheln und ihre Hände fuhren meinen Körper entlang immer weiter nach unten und wie zufällig streifte sie dabei meinen steifen Schwanz mit dem Handrücken, als sie meine aufgespreizten Schenkel liebkoste. Ich stöhnte auf und wünschte mir, daß meine Herrin sich mehr um ihn kümmerte. Ich wand mich in den Fesseln, um ihr meinen Schwanz anzubieten, aber sie ignorierte ihn nun völlig, stattdessen erntete ich mit einem Klatschen einen brennenden Schmerz an der Innenseite meines rechten Beines.

Ich schrie auf und ’Klatsch!’ traf mich der nächste Schlag – diesmal an der linken Innenseite. Lange Fingernägel kratzten nun sanft über die brennenden Stellen – von oben nach unten und dann langsam wieder hoch – und wieder schlug meine Herrin zweimal zu.

Dieses Wechselspiel, das sie noch einige Mal wiederholte, trieb meine Lust immer weiter in unglaubliche Höhen. Ich zog an meinen Fesseln und stöhnte bei jeden Schlag und alles in mir drängte zum Orgasmus. Doch kurz bevor es soweit sein sollte, hörte sie auf, entzog sich mir und ließ mich zur Ruhe kommen.

Sie löste meine Fesseln und nahm mir die Augenbinde ab. Durch die plötzliche Helligkeit geblendet, blinzelte ich in ihr freundlich lächelndes Gesicht. – „Und ? – Wie geht’s dir, Sklave ?“, fragte sie mich. Glücklich erwiderte ich: „Gut, Herrin. Danke.“ und lächelte zurück. Ich richtete mich auf und konnte nun die Klammern sehen, die meine Brustwarzen immer noch fest im Griff hielten. Ich spürte sie jetzt auch wieder stärker, denn in der Erregung hatte ich sie schon fast vergessen. Ich sah auch hinunter auf meine Beine, die an den Innenflächen gut gerötet waren.

„Jetzt halte mal still. Ich nehme dir jetzt die Klammern ab.“ – Als das aus den Brustwarzen verdrängt Blut in die gepeinigten Stellen zurückfloß, hätte ich am liebsten laut aufgeschrien, so stark war der Schmerz, aber ich biß mir auf die Lippen. Ich wollte diesem Schmerz unbedingt standhalten. – „Und nun steh’ auf, Sklave.“ – Ich gehorchte und ließ mir bereitwillig meine Hände wieder hinter meinem Rücken von ihr fixieren. Mit einer Leine, die meine Herrin an meinem Halsband einhakte, führte sie mich nun wieder die Treppe herunter in ihr Wohnzimmer und dort angekommen ließ sie mich wieder in Demutshaltung niederknien.

Meine Herrin blieb vor mir stehen und schwieg einen Moment, bevor sie sagte: „So, mein Sklave – ich habe mich bisher ja schon sehr um dich gekümmert. Ich finde, daß es jetzt mal an der Zeit wäre, daß du dich mal dafür revanchierst und nun mal meiner Lust dienst.“ Während sie zu mir sprach zog sie sich aus und setzte sich dann in den Sessel, der am anderen Ende des Raumes stand. „Komm’ her zu mir, Sklave und laß’ mich deine Zunge spüren.“

Ich versuchte aufzustehen, um zu meiner Herrin zu gehen, wurde aber sofort mit strengem Tonfall daran gehindert. – „Wer hat dir erlaubt aufzustehen, Sklave ? Du wirst in der einzigen dir angemessenen Fortbewegungsweise zu mir kommen – auf deinen Knien kriechend. Ist das klar ?“ – „Ja, meine Herrin.“, antwortete ich und kroch, wie befohlen, mit meinen auf dem Rücken gebundenen Händen und mit demütig gesenktem Blick zu ihr hin.

Vor ihr angekommen verharrte ich einen Moment lang. Ich fühlte mich etwas unsicher und wollte nichts falsch machen, damit meine Herrin mit mir zufrieden sein konnte. Sie griff mir in meine Haare, zog meinen Kopf zwischen ihre Beine und drückte mich gegen ihre Muschi, die ich auch sofort zu lecken begann. Ich fuhr ihr über die Innenseiten ihrer Schenkel und außen über ihre Lippen. Meine Zunge erkundete jeden Winkel ihrer Scham und als ich in sie eindrang, hörte ich sie lustvoll stöhnen. Das spornte mich noch weiter an und ich knabberte an den Schamlippen und umkreiste den schon geschwollenen Kitzler mit der Zungenspitze. Immer wieder wechselte ich von sanften Streichelbewegungen zu festen Stößen uns schmeckte dabei ihre süße Feuchte. Diese ganze Situation machte auch mich an und ich bekam wieder einen Ständer. Es war irgendwie demütigend, ihr so gefesselt mit dem Mund zu dienen, aber auch unglaublich erregend, zu spüren, wie sie sich unter den Bewegungen meiner Zunge wand und langsam aber sicher ihrem Orgasmus immer näher kam. Ihre Hände hielten meinen Kopf fest, verkrallten sich in meinen Haaren und sie drängte mir ihr Becken entgegen, als sie nach einer ganzen Weile mit einem tiefen Seufzer und zuckend ihren Höhepunkt erreichte.

Auch ich war mittlerweile mächtig erregt und wäre sicherlich bald zu meinem Orgasmus gekommen, aber sie schob mich einfach von sich fort und beachtete mich zunächst überhaupt nicht, als sie ihre Kleidung aufnahm und sich langsam anzog. Ohne ein Wort zu sagen verließ sie den Raum. Ihre plötzliche Wandlung von der sich hingebenden zur abweisenden Frau verunsicherte mich und ich wagte nicht meine kniende Position vor dem Sessel aufzugeben. In meinem steifen Schwanz pochte es heiß. – Ich atmete tief und heftig ein und hielt die Luft an. Mein Körper verlangte nach Erleichterung. Sollte ich sie mir selbst verschaffen – die Befreiung, die sie mir verweigert hatte ? Langsam bewegte sich meine rechte Hand in Richtung der pulsierenden Lust und begann dort sanft auf und ab zu streicheln.

Plötzlich stand meine Herrin hinter mir – ich hatte ihr Kommen überhaupt nicht bemerkt – und herrschte mich an: „Was machst du da, Sklave ? Habe ich dir erlaubt, dich selbst zu berühren ?“ Ich zuckte zusammen und beeilte mich zu antworten: „Nein Herrin, ihr habt es mir nicht erlaubt. Bitte Verzeiht.“- „Du wirst noch deine gerechte Strafe für dieses schwere Vergehen erhalten, doch nun zieh’ dir erstmal deine Klamotten an. Wir werden jetzt etwas zusammen Essen gehen.“ Sie warf mir meine Kleidungsstücke, in denen ich gekommen war zu und fügte hinzu: „Selbstverständlich wirst du deine Ledermanschetten und das Halsband anbehalten.“

Unsicher blicke ich sie an, als ich mir meine Hose, mein Hemd und die Schohe anzog. Die Unterwäsche und Strümpfe hatte sie mir nicht gegeben und es kam Unruhe in mir auf, weil mir nun klar wurde, daß ich trotz Hose und Hemd meine Sklavenzeichen, die Ledermanschetten und das Halsband, kaum würde verstecken können. – „So, jetzt komm’, Sklave.“, forderte sie mich auf und wir gingen aus dem Haus zu ihrem Wagen und fuhren dann zu einem Restaurant. Auf der Fahrt dorthin verstärkte sich meine Nervösität und gleichzeitig erregte mich der Gedanke daran, gleich in einer gewissen Art vorgeführt zu werden. Die anderen Gäste und die Kellner könnten insbesondere mein Halsband bemerken. – Was würden sie über mich denken ? Ich hatte natürlich keine Möglichkeit dieser Situation auszuweichen und mußte mögliche Konsequenzen selbstverständlich tragen, aber ich würde es für sie tun, und dieser Gedanke daran ließ wieder einmal das Blut in meinen Schwanz strömen und ihn anschwellen.

Meine Herrin stellte den Wagen auf dem Parkplatz des Restaurants ab und wir stiegen aus. Hier bemerkte ich dann auch mit aufsteigenden Unwohlsein das Fehlen meines Slips, der meinen Schwanz weitaus besser in Griff gehalten hätte, als es meine Hose tat, die nun eine nicht ganz unauffällige Ausbuchtung aufwies. Mit einem sehr starken Schamgefühl betrat ich nach meiner Herrin das Lokal, daß um diese Zeit auch relativ gut besucht war. Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, als wir von einem Kellner, vorbei an den anderen Gästen zu unserem Tisch, den meine Herrin reserviert hatte gebracht wurden. Der Weg dorthin kam mir ewig lang vor und ich wagte nicht, die links und rechts vom Gang sitzenden Menschen anzuschauen. Zu meiner Erleichterung verlief der Abend eigentlich ganz normal, jedenfalls konnte ich keine besondere Reaktion auf mich feststellen. Selbst der Ober, bei dem wir bestellten, ließ sich mit keiner Miene etwas anmerken, obwohl er ja mit Sicherheit mein Halsband und auch meine Armfesseln hatte sehen können.

Merkwürdigerweise spürte ich auch etwas wie Enttäuschung, daß nichts Besonderes passiert war und niemand mein Sklavendasein zur Kenntnis nahm. Ich verstand nun, daß ich auch stolz darauf war, dieser Frau zu gehören und wenn es ihr Wunsch war, dies den anderen Menschen zu zeigen, so hatte ich auch kein Verlangen mehr, es zu verstecken. Sie sollten es ruhig sehen. Ich sagte dieses meiner Herrin auch, die mich daraufhin liebevoll anlächelte und sagte: „Das freut mich sehr und ich bin auch stolz auf dich, daß du mir bis hierhin demütig gefolgt bist. Aber sei dir gewiß, daß noch einige Prüfungen auf dich warten und ich werde es dir nicht leicht machen.“ – „Ja. Herrin. Aber ich werde weiterhin gehorsam sein.“

Als wir nach dem Essen wieder zu Hause angelangt waren, zog ich mich wieder aus und wir ließen den Abend gemütlich bei einem Glas Rotwein ausklingen, das ich natürlich ihr zu Füßen auf dem Boden kniend trank. Es war mittlerweile spät geworden und wir beschlossen ins Bett zu gehen, wobei das Bett meiner Herrin vorbehalten war. Mir war es erlaubt, mich auf den Teppich neben ihrem Bett zu legen. Sehr gemütlich war das sicher nicht, trotzdem schlief ich bald glücklich mit den Erinnerungen dieses ersten Tages mit ihr ein. …

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