Sommerliebe

Sommerliebe

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Die Sonne kitzelte ihm in der Nase, er mußte niesen … und durch dieses Niesen wurde er unsanft aus seinem sanften Nachmittagsschlummer in seinem Lieblingsgartenstuhl im Halbschatten eines Pflaumenbaumes geweckt. Danno putzte sich geräuschvoll die Nase und schloß erneut die leicht tränenden Augen, um den unterbrochenen Schönheitsschlaf eines streßgeplagten Journalisten fortzuführen.
Leise Stimmen und ein Kichern hinter seinem Kopf hielten ihn davon ab, wieder endgültig in seine glücklichen Träume zu versinken. Im Halbschlaf folgte er ungewollt der geflüsterten Unterhaltung: „Sieht er nicht süß aus?“ „Ja, *kicher*, bis auf sein kleines Bäuchlein wirkt er ganz schnuckelig!“ Bäuchlein? Redeten die etwa von ihm? Er hatte doch keinen Bauch! Okay, sein Leib war nicht mehr ganz so straf und fest, wie noch vor 15 Jahren, aber einen Bauch …?! Er wollte schon die Augen öffnen und sich empört den lästernden Stimmen zuwenden, als eine weitere Bemerkung ihn zurückhielt: „Ich beobachte ihn regelmäßig! Außerhalb seiner seltsamen Arbeitszeiten liegt er an schönen Tagen oft hier … oder ich spioniere ihm durchs Wohnzimmerfenster nach!“ Das wurde ja immer schöner! Leichte Zornesröte stieg in Dannos Gesicht: Jetzt wurde man schon im eigenen Hause observiert!

Ruckartig stemmte er sich hoch und drehte sich um. Aus den Augenwinkeln konnte er gerade noch zwei junge Gesichter, die erschreckt dreinschauten und zwei lange, schlanke Beinpaare, welche die zugehörigen Körper blitzschnell davontrugen, erblicken. Diese Fratzen, die waren doch kaum über 18 – irritiert und leicht aufgebracht schüttelte Danno seine brünette Lockenmähne.

Immer noch erzürnt und sehr nachdenklich schritt Danno auf sein Haus zu – diese Sache war anscheinend ziemlich mysteriös, dem wollte er doch lieber mal nachgehen.

Am nächsten Tag, nach zwei Interviews und einem kleinen Nachrichtenfeature begab er sich also zur Mittagsstunde wieder in den sonnenerwärmten Garten, in dem die Insekten mit ihrem wilden Gesumme mit den Vögeln im benachbarten Laubwald im Geräuscherzeugen wetteiferten. Dort setzte er sich wie üblich in seinen Liegestuhl, jedoch heimlich bewaffnet mit seiner Photokamera. Er döste ein wenig vor sich hin, immer gewärtig, eine sich anschleichende Person ausfindig zu machen. Nichts! Der Platz am Zaun blieb verweist … wie auch die folgenden 3 Tage, in denen er sich auf die Lauer legte. Da hatte er die frechen Kröten wohl vertrieben? Na, ein letztes Mal wollte er die Kamera noch mitnehmen: Er postierte sich erneut unter dem Obstbaum, scheinbar unschuldig schlummernd.

Nach ca. 20 Minuten hörte er ein leises Rascheln auf dem Feldweg hinter seinem Garten und mühsam unterdrücktes Atmen. Voller Harmlosigkeit streckte er die Glieder und versuchte so, einen erneuten Blick auf sein Opfer zu erhaschen. Er sah nur einen blonden Haarschopf hinter der Hundsrose. Wie zufällig erhob er sich also, den Photoapparat unter dem Arm verborgen, und stapfte auf der scheinbaren Suche nach Unkraut durch das hintere Gartenstück. So kam er ihr unbemerkt näher und näher … nur noch 8 Meter, 5, 2 … mit einem schnellen Sprung nach vorne erreichte er den Zaun. Sie sprang hinter der Naturhecke hervor und wollte flüchten. Dabei verhakte sich ein dornenbesetzter Zweig in ihren Sandalen und brachte sie zum Stolpern. Sie fiel schmerzhaft auf die Knie, ein leises Wimmern kam aus ihrer Kehle.

Das hatte er nun nicht gewollt. Schnell lief er zur Gartenpforte und trat auf den Weg. Sie hockte auf dem Boden wie ein Bündel Elend, Tränen standen ihr schimmernd in den großen blauen Augen. An Flucht schien sie nicht mehr zu denken. Er bückte sich neben sie und untersuchte das lädierte Bein: Ein langer Dorn hatte sich ziemlich tief in das Fleisch gebohrt, einige andere hatten tiefe, blutige Kratzer in der zarten Haut hinterlassen. Mit ängstlichen Augen blickte sie in an. „Sie kommen am Besten erst einmal mit und ich schau mir die Misere mal an.“ meinte Danno schroff.

Die junge Frau ließ sich widerstandslos hochziehen und humpelte bis zur Terrasse neben ihm her. Dort angekommen, bugsierte er sie in einen Gartensessel und ging ins Haus, um den Erste-Hilfe-Kasten zu holen! Dann kniete er sich schweigend neben sie und reinigte die kleinen Wunden. „Es tut mir leid!“ … begann Sie mit leiser Stimme… „So wollte ich Sie eigentlich nicht überfallen!“ „Ja, genau, was machen Sie eigentlich hier?“ fragte er gelassen, ohne sie anzusehen und auf ihre Bemerkung einzugehen. Sie biß sich auf die roten Lippen und zog verlegen ihre Stirn in Falten: „Nichts genaues, ich beobachte ich, … ich, … ich … glaube, ich liebe sie!“ Mit einem Pfeifen zischte ihr die angstvoll angehaltene Luft aus der Kehle.

Danno verkniff sich das Grinsen, welches sich auf seine Lippen schleichen wollte: Sie war noch so verdammt jung! Er blickte sie mit einem strengen Blick an „Sie kennen mich doch gar nicht! Wie heißen Sie eigentlich?“ „Monika! Und ich kenne Sie sehr gut! Ich habe alle Ihre Berichte gelesen! Ich studiere nämlich Journalistik!“
„Sie studieren?“ Danno riß erstaunt die Augen auf „Wie alt sind Sie denn?“ „21, ich bin im ersten Semester!“ antwortete Monika und errötete tief!

„Ich habe Sie für viel jünger gehalten!“ Mit diesen Worten klebte Danno resolut ein Pflaster auf die behandelte Wunde und erhob sich. Wenn sie doch nur aufhören würde, ihn mit diesen herrlichen Augen anzuhimmeln, grummelte er innerlich und spürte, daß trotz seiner Abwehr die Schutzmauer um seine Seele dadurch langsam abbröckelte. Sie war aber auch ein zu süßes Mädchen, mit dem herzförmigen Gesicht und den blonden Locken … eine süße Frau, verbesserte er sich in Gedanken!

„Möchten Sie etwas Kühles zu trinken?“ „Gerne, wenn es keine Umstände macht!“ Mit weit aufgerissenen Augen blickte Monika sich um und wirkte nicht unglücklich über die Wendung der Situation. Ihr schmerzendes Bein schien sie dagegen vergessen zu haben.

Mit einem Tablett auf der Hand und einer Flasche Limonade im Arm trat er zwei Minuten später erneut durch die Tür und balancierte die Gläser auf den Tisch. Mit den Worten „Wo studieren Sie?“ machte er es sich in seinem Lieblingssessel bequem. Und Monika fing an zu erzählen….! Nach zwei schnell vergangenen Stunden waren die Beiden sich schon viel näher gekommen und aus dem „Sie“ war ein „Du“ geworden.

Die Sonne versank gerade hinter dem benachbarten Wald und die Vögel stimmten ihren Abendgesang an: „Hast Du Hunger?“ „Ein wenig!“ Monika strahlte ihn auf ihre ganz besondere Weise an, mit diesem speziellen Blick, der ihm wohlige Schauer über den Rücken jagte. „Wie wäre es mit gebackenen Kartoffeln und Kräuterquark?“ Ihr Lächeln wurde womöglich noch herzlicher „Mein absolutes Lieblingsessen!“ . Gemeinsam betraten die Beiden Dannos Haus … Monika schaute sich neugierig um und nickte zufrieden „Hübsch!“.

Mit viel Gekicher und langen, intensiven Blicken bereiteten Danno und Monika das Abendessen zu, um es dann wenig später, in den Garten zurückgekehrt, zu verzehren. Der junge Wein, den Danno dazu geöffnet hatte, verschaffte ihnen ein zusätzliches Prickeln und Wohlgefühl. Später, als die Dunkelheit schon durch den lieblichen Garten kroch, begaben sie sich erneut ins Haus, um gemeinsam aufzuräumen. Danach verabschiedete Monika sich mit einem letzten tiefen Blick. Danno blickte ihr lange nach und begab sich dann gedankenversunken in sein Schlafzimmer mit dem breiten – und jetzt so leer wirkenden – Bett.

Am nächsten Tag erwartete er eigentlich ihr liebes Gesicht über dem Gartenzaun auftauchen zu sehen … doch er wartete umsonst. Und ebenso die nächsten zwei Nachmittage, von denen er nur einen im Garten verbringen konnte, weil es an dem anderen Tag wie aus Kübeln goß.

Er begann langsam zu zweifeln, ob er sie noch einmal wiedersehen würde. Ein weiterer Tag verging, der Abend brach herein und er wollte sich gerade an seinen Computer begeben, um noch einen Bericht für die Redaktion zu verfassen, als es an der Tür klingelte. Sein Herz begann zu klopfen. Er öffnete die Tür und … dort stand sie und schaute mit blauen Augen zu ihm hoch.

„Störe ich?“ „Nein, ich habe Dich eigentlich schon viel früher erwartet!“ „Ehrlich?“ Monika grinste frech „Warum?“ Danno zuckte zusammen: Das klang ganz schön selbstsicher, das hatte er ihr nun gar nicht zugetraut. „Ach, weiß auch nicht!“ antwortete er deshalb ausweichend und trat einen Schritt zurück, um sie hereinzulassen.

Aufreizend in ein enges Top und einen Minirock gekleidet, stolzierte sie an ihm vorbei. Ihre extrem langen Beine, die kleinen festen Brüste und der runde Knackpo waren ihm noch gar nicht aufgefallen, aber in der feschen Kleidung mit den hohen Pumps fielen diese aufreizenden Attribute natürlich verstärkt ins Auge. Plötzlich wirkte sie gar nicht mehr wie ein kleines Mädchen, sondern wie eine selbstbewußte junge Frau, die sich ihrer Reize durchaus bewußt war. In ihm begannen sich warme, altbekannte Gefühle zu regen. Mit einem gekonnten Hüftschwung setzte Monika sich auf die cremefarbene Couch und schlug die Beine übereinander.

„Na?“ Danno konnte sie nur schweigend anstarren. „Hat‘ s Dir die Sprache verschlagen?“ Schweigen …! „Ich scheine ungelegen gekommen zu sein!“ murrte Monika mit schmollend vorgeschobener Unterlippe und frommen Augenaufschlag. Sie versuchte sich am steifen Körper des total entrückten Danno zur Tür vorbei zu drücken.

Das war zu viel: Ruckartig zuckte sein Arm und umfaßte mit schnellem Schwung ihre schmale Taille … ohne ein Wort drückte er seine hungrigen Lippen auf ihren geschminkten Mund. Sie versanken in einer Umarmung, die alle die Sehnsucht ausdrückte, welche sich seit Tagen und Wochen aufgestaut hatte. Gierig küßte er ihr zartes Gesicht, seine gespitzten Lippen wanderten von ihrem Mund über die Wangen zu den Augen, deren geschlossene Lider er sanft liebkoste. Mit flinken Zähnen zupfte er an ihrem Ohrläppchen – ein leises Seufzen kam über ihre leicht geöffneten Lippen. Eng umschlungen bewegten sich die beiden Liebenden wieder in Richtung Couch und fielen – ohne sich voneinander zu lösen – darauf nieder. Mit fliegenden Bewegungen voll wild ausbrechender Leidenschaft rissen sie sich die Kleider von den Leibern. Alle Ängste und bangen Überlegungen waren vergessen, die Natur forderte ihr Recht:

Vier Hände streichelten jeden Zentimeter erreichbarer Haut, gierige Lippen erkundeten neues Terrain und weckten warme Lustschauer. Liebevoll blickten dabei braune Augen in blaue und forschten nach den Gedanken des Gegenüber, voll dankbaren Staunens über die Geschehnisse. Nach Minuten der blinden Lust kam Danno erstmals zur Ruhe: „Was tun wir hier überhaupt?“ „Weißt Du das nicht?“ entgegnete Monika mit einem schelmischen Lächeln. „Freche Göre!“ grinste er zurück. „Ich möchte mit Dir schlafen!“ gurrte Monika in sein Ohr. „Jetzt? So schnell? So…?!“ Sie nickte. „Hier oder …?“ „Im Garten, dort, wo wir uns kennengelernt haben!“

In seinem Magen starteten Flugzeuge. In seinem Kopf begann es zu rotieren. Wie lange hatte er schon nicht mehr … und dann gleich draußen im Freien? Monika schaute ihn mit ihren strahlend blauen Augen auffordernd und liebevoll an. Sein Blick glitt über ihren wunderschönen Körper, dessen unübersehbaren Reize seine Libido hell erglühen ließ. Also legte er schließlich alle seine langwierigen angstvollen Überlegungen beiseite und öffnete mit einer einladenden Geste die Terrassentür.

Mit einem schnellen Blick in die Runde hastete er über den noch sonnenwarmen Rasen, Monika folgte ihm langsamer, mit stolz erhobenem Kopf und vor Erregung geschwollenen Brustwarzen. Er konnte seinen Blick nicht von ihr lassen. Gemeinsam sanken sie in das weiche Gras, welches dringend gemäht werden müßte.

„Soll ich eine Decke …?“ Mit einer Hand verschloß Monika seinen Mund, die andere glitt fordernd hin zu seinem Unterleib … seine Mannespracht schwoll zwischen ihren Fingern, das gestaute Blut pochte fast schmerzhaft durch die Adern. Als sich ihr weicher Mund um seinen Penis schloß, durchzuckte es ihn wie ein Stromstoß. Da die Gefahr bestanden hätte, daß er wegen seines hohen Lustdruckes sofort gekommen wäre, schob er ihren leicht geröteten Kopf weg. Er drehte sich auf die Seite und legte seine Arme um sie. Gerne hätte er mit ihr geredet, doch es gab keinen Platz für Worte, die Leidenschaft schnürte ihm die Kehle zu. Monika schien es nicht anders zu gehen, ihre Augen erzählten eine eigene Geschichte. Sanft drehte er sie auf den Rücken und kniete sich über sie.

„Jetzt?“ Sie nickte! Mit stetigem Druck drang er in ihre enge Grotte ein, ihr Körper regierte mit einem Vibrieren, ihre Augen wurden womöglich noch größer! Langsam bewegte Danno seine Hüften vor und zurück und wühlte sich tiefer und tiefer in die feuchte Höhle. Monika stöhnt auf, ihre Hände krallten sich ins Gras. Ein dunkler Rotton überflutete ihre Brüste. Sie nahm seine stattliche Länge von 20 cm ganz ins auf und regierte genußvoll auf die Reibung an ihren engen Vaginawänden. Langsam steigerte er die Stoßfrequenz, immer schneller und schneller bewegte er seinen Luststab vor und zurück. Monika schien es zu genießen, ihre Hände fuhren fahrig über seinen Oberkörper, sie hob ihr Becken soweit an wie möglich.

Plötzlich drang ein helles Keuchen aus ihrer Kehle … ihre Vagina wurde feucht und sehr eng … sie jammerte rhythmisch! Das war zu viel für Danno: In einem heftigen Finale stieß er noch fester zu (voller Sorge, ihr weh zu tun) und schoß mit einem gutturalen Stöhnen seine Sahne tief in ihren Leib.

Fast leblos sank er kurz darauf auf sie herunter, von allen Kräften verlassen. Monika nahm ihn in die Arme, bis sich sein bestes Stück schließlich aus ihrem Körper löste und sein Zittern nachlie\ß. Da rollte er sich zur Seite, stützte sich auf die Ellenbogen und schaute sie liebevoll an.

„Zufrieden?“ Monika lächelte strahlend: „Ja!!!“ „Willst Du bei mir bleiben?“ fast angstvoll stellte Danno diese alles entscheidende Frage. „Magst Du mich denn?“ Leicht irritiert schüttelte er den Kopf, nicht verneinend, sondern vielmehr völlig überrascht: Was für eine Frage! „Natürlich! Ich mag Dich sogar sehr und wahrscheinlich sogar …!“ „Dann gerne, ich liebe Dich nämlich wirklich!“ … ganz ernst war Monika, es schien ihr sehr wichtig zu sein, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Still nahm er sie in die Arme und hielt sie lange fest. Irgendwann wurde es den Beiden dann zu kalt auf den Rasen und sie gingen Hand in Hand ins Haus. Dort angekommen, zogen sie sich an und unterhielten sich eng umschlungen über ihre gemeinsame Zukunft. Es sollte eine herrliche Zeit werden!

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