Oh du Fröhliche

Oh du Fröhliche

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Wir kennen sie alle, diese Vorweihnachtszeit mit ihren überfüllten Kaufhäusern, Weihnachtsliedbeschallung aus sämtlichen Lautsprechern, gestreßten Menschen all überall … Mich hat es dieses Jahr allerdings besonders hart erwischt, denke ich, während ich vor dem Spiegel stehe und letzte Hand an mein Make up lege.

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Mir steht heute Abend eine Weihnachtsfeier in der Firma meines Partners bevor – Ex-Partners müßte ich eigentlich sagen.
Ralf und ich teilen uns zwar noch unsere Wohnung, aber ein Paar wie noch vor einem Jahr sind wir nicht mehr – jedenfalls würden das die meisten anderen sagen – irgendwann im letzten Jahr hat sich unsere Beziehung verändert, wir suchen beide neue Wege, gemeinsam und auch jeder für sich. Durch diese neue Offenheit verstehen wir uns wieder prächtig – wir haben eine neue Form des Zusammenlebens gefunden und es klappt hervorragend.
Wir sind Freunde, Partner und auch Liebende, wir leben zusammen, wir schlafen miteinander (Sex mit Ralf war und ist immer etwas besonderes) – und wir sind gemeinsam freier als jemals vorher.
Diesen Abend hätte er mir allerdings ersparen können – mir graut davor – ich habe absolut keine Lust alte Kollegen wieder zu treffen, denn, bevor ich mich im letzten Jahr selbständig machte, habe ich ebenfalls in dieser Firma gearbeitet. Weil Ralf kurz vor einer Beförderung steht, und die Firmenleitung Wert auf „geordnete“ private Verhältnisse legt, habe ich ihm versprochen ihn zu begleiten.
Also – rein ins „kleine Schwarze“ – dieses Kleid ist eine Neuerwerbung, ich konnte einfach nicht widerstehen als ich es entdeckte. Es ist völlig schlicht, schmal geschnitten, hochgeschlossen mit langen enganliegenden Ärmeln und endet eine Handbreit über dem Knie. Die Raffinesse liegt im Rückendekolletè – ein schmaler, V-förmiger Ausschnitt verjüngt sich vom Hals bis zum Poansatz und bietet sehr reizvolle Einblicke.
Als ich das Wohnzimmer betrete mustert Ralf mich kritisch: „Ist das nicht ein wenig sehr schlicht?“
„Findest du…?“ kontere ich, und drehe mich langsam einmal um mich selbst.
Ihm bleibt die Luft weg, ich sehe an seinem Grinsen, wie sehr es ihm gefällt.
„Laß uns lieber schnell gehen …“ meint er, und zieht mich mit sich …
In der Firma bin ich es dann, der die Luft wegbleibt – komme mir vor, wie in einem schlechten amerikanischen Film – soviel Weihnachtskitsch auf einmal habe ich noch nie gesehen. Selbst die Kellner tragen Weihnachtsmannkostüme …
Noch während ich mich entsetzt umsehe, stürzt uns Ralf`s Assistentin entgegen – sie ist nicht „nur“ seine Assistentin – seit einigen Wochen hat er eine Affäre mit ihr.
Ich weiß es, sie weiß, dass ich es weiß … außerdem kenne ich sie aus meiner Zeit in dieser Firma.
Für heute Abend hat sie sich besondere Mühe gegeben – sie trägt ein atemberaubend hautenges Glitzerkleid – der Ausschnitt reicht fast bis zum Nabel, aber, und das muß man einfach zugeben, sie hat sehr schöne Brüste, sie kann sich ein solches Kleid erlauben.
Zuckersüß begrüßt sie mich mit Küßchen auf die Wange – Ralf bekommt einen besonders innigen Begrüßungskuß – nicht ohne einen Blick aus den Augenwinkeln, um zu prüfen, ob ich es auch ja bemerke.
Daher weht also der Wind – sie will Besitzansprüche demonstrieren – armer Ralf …
Ich lächle ihn lieb an und mache ihr ein Kompliment wegen ihrem Kleid, bevor ich mich von ihm zu unseren Plätzen führen lasse.
Nach dem offiziellen Teil, der aus einem 5 Gänge Menü und den obligatorischen Ansprachen besteht, lockert sich die Stimmung deutlich.
Karina, Ralf`s Assistentin, weicht kaum noch von seiner Seite.
Sie will diesen Abend nutzen, um zu zeigen, zu wem Ralf ihrer Meinung nach gehört – es ist ihm sichtlich unangenehm, aber das scheint sie nicht zu bemerken.
Um ihm weitere Peinlichkeiten zu ersparen mische ich mich unter meine ehemaligen Kollegen, die mit steigendem Alkoholspiegel immer ausgelassener werden. Dabei fällt mir ein Kellner auf, der sich auffallend häufig in meiner Nähe befindet. Kaum ist mein Glas auch nur halbleer, bietet er mir ein frisches Glas an – lächelt mich dabei unwiderstehlich an und schafft es häufig, mich ganz unauffällig zu berühren – er flirtet ganz unverhohlen mit mir – und ich gehe gern auf sein Spiel ein. Viel ist nicht von ihm zu erkennen in seinem roten Weihnachtskostüm, außer, dass er blaue Augen und wunderschöne, starke Hände hat – und ja, seine Stimme gefällt mir, sie ist nicht allzu tief, aber sehr weich und doch männlich.
Plötzlich steigt Karina auf die kleine, improvisierte Bühne – sie wird jetzt die Geschenke an alle Anwesenden verteilen, kündigt sie an. Jeder von uns muß sich zu ihr begeben und ein Päckchen in Empfang nehmen.
Als die Reihe an mir ist, bemerke ich ein Glitzern in ihren Augen während sie mir mein Päckchen überreicht und mich dabei anstrahlt – da ich weiß, dass sie die Geschenke ausgesucht hat, bereite mich auf eine „wirkliche“ Überraschung vor – denn, zu allem Unglück muß auch noch vor aller Augen ausgepackt werden …
Sie beobachtet mich ganz genau dabei – und sie scheint nicht die einzige zu sein.
Die Verpackung fällt und ich halte einen recht großen, wohlgeformten Dildo in der Hand – der soll mir wohl künftig als Ersatz für Ralf dienen.
Im ersten Augenblick herrscht atemlose Stille, dann hört man vereinzeltes Kichern und unterdrücktes Lachen – alles warte auf meine Reaktion. Ralf, der dicht hinter mir steht, zieht hörbar die Luft ein, ich spüre, wie sein Körper sich vor Wut anspannt – lehne mich demonstrativ gegen ihn, lächle Karina an und frage sie: „Möchtest du, dass ich ihn für dich ausprobiere? Du weißt ja, auf meinen Geschmack kannst du dich verlassen …“
Sie wird blaß – das hatte sie sich anders ausgemalt – vor allem, als Ralf sich dann noch über mich beugt, und mich lange und intensiv küßt.
Die Spannung der Umstehenden löst sich in lautem Lachen auf …
Mir reicht es fürs erste – ich brauche eine Pause.
Auf dem Weg zur Tür halte ich nach meinem flirtenden Kellner Ausschau, lasse mir von ihm ein Glas Wein reichen und verschwinde in Ralfs Büro.
Als ich die Schreibtischlampe anschalte, fällt ihr Licht auf einen Zettel – ich erkenne Karinas Handschrift und werde neugierig.
„Ich möchte, dass du mich heute noch auf diesem Schreibtisch fickst, während die anderen nebenan feiern!!“ … lese ich.
So hat sie sich also den Verlauf des Abends vorgestellt – nun, wir werden sehen …
Jetzt bin ich erst einmal hier – und ich mache es mir in Ralf`s Sessel bequem, streife meine Schuhe ab und lege die Füße auf den Schreibtisch, zünde mir eine Zigarette an und trinke in Ruhe meinen Wein – das habe ich mir verdient, finde ich.
Nach einigen Minuten ertappe ich mich dabei, wie ich mir Karinas nackten Körper auf dem Schreibtisch vorstelle – und Ralf, der zwischen ihren angewinkelten Schenkeln steht und sie hart fickt …
Das Bild erregt mich und meine Hand wandert von ganz alleine unter meinen Rock, zieht meinen Slip herunter und beginnt mich zu streicheln. Ich lasse mich noch tiefer in den Sessel gleiten, spreize meine Beine weiter und will gerade mit meinen Fingern in mich eindringen, als mein Blick auf den Dildo fällt, den ich auf dem Schreibtisch deponiert habe – warum eigentlich nicht??
Er fühlt sich gut an – schwer und weich – und er füllt mich herrlich aus, als ich ihn in meine Möse eindringen lasse …
Ich kann mir problemlos vorstellen, es wäre ein echter Schwanz – Ralf`s Schwanz vielleicht, der da immer heftiger in mich hineinstößt.
Doch halt – warum trägt er plötzlich ein Weihnachtsmannkostüm?
Das ist keine Phantasie mehr – und es ist auch nicht Ralf, der da vor mir steht und mich ganz ungeniert beobachtet – es ist mein Kellner …
Er hat seinen künstlichen Bart abgenommen, so dass ich sein Gesicht sehen kann, es gefällt mir – um seine Lippen spielt ein wissendes Lächeln – unsere Blicke treffen sich, tauchen ineinander ein, bevor er auf meine Hand schaut, die immer noch den Dildo in meiner Möse bewegt.
Er kniet sich zwischen meine Schenkel, seine Hand legt sich über meine, und nun bestimmt er den Rhythmus mit dem ich zustoße. Sein Gesicht senkt sich ganz langsam, bis ich seine Lippen, seine Zunge an meinem Kitzler fühle.
Stöhnend lasse ich meinen Kopf nach hinten sinken, will schreien vor Lust als mein Mund durch einen harten, besitzergreifenden Kuß verschlossen wird …
Diesmal ist es tatsächlich Ralf – und er ist genau so erregt wie mein Kellner und ich. Wie lange er uns schon zugeschaut hat weiß ich nicht, aber sein Schwanz ist hart als er seine Hose öffnet und ihn herausholt. Er zieht uns beide hoch – bedeutet mir, mich über seinen Schreibtisch zu beugen, stellt sich hinter mich und stößt zu – ist sofort ganz in mir – fickt mich so hart, wie ich mir vorhin in meiner Phantasie vorgestellt habe, dass er Karina genau so hier nimmt.
Immer wieder wechselt er sich mit meinem Kellner ab – so lange, bis ich nicht mehr weiß, wer gerade in mir ist – wer zustößt – wer von uns zuerst kommt …
Verschwitzt und ineinander verkrallt liegen wir endlich alle drei über der Schreibtischplatte – erschöpft, zufrieden und auch ein wenig erstaunt über das, was sich da gerade zwischen uns abgespielt hat.
Aus Richtung der Tür hören wir plötzlich ein überraschtes Keuchen – Karina steht dort – starrt fassungslos auf das Bild, das sich ihr bietet.
Ralf faßt sich als erster von uns – richtet sich auf, bringt in aller Ruhe seine Kleidung in Ordnung – reicht mir meine Schuhe und fordert uns auf, ihm zu folgen.
Vor Karina bleibt er stehen – drückt ihr den Dildo in die Hand, deutet auf den Schreibtisch und sagt zu ihr: „Du wolltest doch heute dort gefickt werden, bitte, bedien dich, der Platz ist gerade frei geworden …“
Zu dritt verlassen wir die Weihnachtsfeier, mein Kellner, noch immer im roten Kostüm, begleitet uns wie selbstverständlich nach Hause – es wird noch eine lange Nacht – eine sehr lange Nacht …

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